Jan Weiler liest aus seinem neuen Roman »Vogelhaus«
Seit Jahren hat Jonathan keinen Kontakt zu seiner Mutter. Als sie in anruft und ihm erzählt, dass das Haus des »alten Schwalbe« verkauft werden soll, begibt er sich zum ersten Mal nach dreißig Jahren in seinen Heimatort in der Provinz. Er erinnert sich an seine Zeit als Zivildienstleistender beim »alten Schwalbe« und an dessen Vögel, die rätselhafte Sätze aufsagten. Und er erinnert sich daran, dass er damals sehr viel über das Sterben und Leben lernte, sich verliebte und immer wieder versuchte, das Rätsel der Aras zu ergründen. Erst jetzt, dreißig Jahre später, kommt er ihrem Geheimnis auf die Spur und löst ein jahrzehntealtes Rätsel.
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, zählt heute zu den erfolgreichsten deutschen Erzählern. Nach Stationen in Werbung und Journalismus – unter anderem als Chefredakteur des SZ‑Magazins – gelang ihm 2003 mit »Maria, ihm schmeckt’s nicht« ein Bestseller, der auch verfilmt wurde. Es folgten zahlreiche erfolgreiche Romane und Kolumnen, in denen Weiler mit feinem Humor und präziser Beobachtungsgabe den Alltag und seine Figuren leuchten lässt.
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