Ich war ein Mensch ist eine dystopisch-fantasievolle Vision einer Zukunft, in der wir längst angekommen sind. Und doch bleibt Katharina Schlenders Text nah am Leben. Immer wieder öffnet er Räume, in denen das Poetische als Möglichkeit aufscheint, vielleicht sogar als Gegenentwurf. Und eigentlich lässt sich der Text auch als große Liebeserklärung an das Leben erzählen. Eine szenisch-installative Lesung im Geiste von Samuel Becketts Das letzte Band. Ein poetischer Raum der Zukunft, der in unserer Gegenwart angekommen ist. Was ist im Raum der Zukunft möglich, um Gegenwart zu werden? Ich war ein Mensch. Ich werde ein Mensch gewesen sein. Ich werde Mensch. „Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia)
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