Ein Sommerhaus ist Schauplatz für ein knappes Dutzend Lebensläufe von den Zwanzigerjahren bis heute. Das Haus und seine Bewohnerinnen und Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, den Mauerfall und die Zeit der Nachwende. Jedes einzelne Schicksal erhält von der Autorin Jenny Erpenbeck eine eigene Form, jedes entfaltet eine eigene Dramatik. Alle zusammen bilden ein Panorama des letzten Jahrhunderts, das verstört, beglückt, verunsichert und versöhnt. Die Ostberliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck skizziert die politischen Umbrüche in Deutschland. Eine Erzählung vom Haben und Verlieren, vom Krieg und von der Wende. Durch die Badische Landesbühne wird der Roman zur multimedialen Performance. Ein Blick von außen auf uns selbst, so zeitlos wie aktuell.
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