Veranstalter: Stadt Bad Saulgau, Oberamteistr. 11, 88348 Bad Saulgau, Deutschland
Info
Eine moderne Farce von Edith Ehrhardt nach dem Film von Andreas Geiger
Pointiert komödiantisch und mit schwäbischem Knitz wird eine aktuelle Geschichte über „Land grabbing“ im Kleinen erzählt: Andreas erbt in seinem Heimatdorf von seinem Großvater eine Wiese mitsamt einer Hütte. Doch bald muss er feststellen, dass die Hälfte der am Waldrand gelegenen Hütte gar nicht auf seinem Grundstück steht. Da hat sich der Großvater vor 80 Jahren beim Hüttenbau wohl um vier Meter vertan. Das wäre alles kein Problem, hätte den angrenzenden großen Gemeindewald nicht ein reicher Unternehmer gekauft, um daraus sein privates Jagdgebiet zu machen. Für Andreas beginnt ein Kampf gegen die Macht des Geldes, Besitzanspruch, Gesetzgebung und Behördenapparat. Weder das Bauamt, die Justiz, der Bürgermeister, der Stammtisch oder die Kirche haben Ideen, wie man zu einer einvernehmlichen Lösung finden und damit die Hütte erhalten könnte. Am Ende droht der Abriss, doch Andreas ist erfinderisch und gibt nicht auf.
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