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Dorfrichter Adam muss vor seinem Gericht eine Tat verhandeln, die er selbst begangen hat: Dass das und wie das trotz all seiner Versuche, sich durch sein Amt als Prozessführender rauszuhalten und reinzuwaschen, allmählich ans Licht kommt, ist hohe Kleistsche Schreibkunst. Und seit Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken von deutschen Bühnen. Die Niedertracht des Dorfrichters trifft auf die reine Seele der jungen Eve Rull, tumbe Dorfleute treffen auf intrigante Beamte. Im Zentrum des ...Mehr anzeigen Stücks steht die Mechanik des Machtmissbrauchs – deshalb ist es so aktuell und zeitlos, deshalb ist es so komisch und erschreckend zugleich.Weniger anzeigen