Ein zum Tode Verurteilter, dessen Namen und dessen Straftat wir nicht erfahren, schreibt während der letzten Tage vor seiner Hinrichtung seine Erinnerungen auf: an die Verurteilung, sein Leben, den Aufenthalt in unterschiedlichen Gefängnissen.
Selbst die Fahrt zum Schafott wird noch beschrieben.
Verzweiflung und Wahnvorstellungen zermürben den Verurteilten. Die Hoffnung, am Leben zu bleiben, begnadigt zu werden, gehört zu werden, besteht bis zuletzt. Stunden und Minuten werden heruntergezählt.
Ein eindringliches Plädoyer gegen die Todesstrafe.
theater.land inszeniert Victor Hugos Roman als eine Collage aus szenischer Lesung und zeitgenössischem Tanz.
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