1. Eiscreme. 2. Wasserschlachten. 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen. So beginnt die Liste eines siebenjährigen Jungen mit allem, was das Leben lebenswert macht. Grund für die frühe Auseinandersetzung: der erste Suizidversuch seiner Mutter. Der Junge wird älter, die Liste länger. 26. Ins Meer pinkeln und keiner merkt’s. 320. Sich nach einem Streit wieder vertragen. 123321. Palindrome. Die Liste soll nicht nur ihm helfen, sondern auch der Mutter mit Depressionen und dem Vater, der mit seinem Schmerz ringt. Als der junge Mann ein Studium beginnt und sich verliebt, ergänzt er: 517. Mit jemandem so vertraut sein, dass man ihn nach Petersilienresten zwischen den Zähnen schauen lässt. Der britische Dramatiker Duncan Macmillan, bekannt u. a. für „Atmen“, hat einen lebensbejahenden, komischen Monolog über das ernste Thema Depression geschrieben. Unter Einbindung des Publikums verwandelt er angebliche Schreckgespenster in Glücksfälle (The New York Times) und findet eine Balance zwischen Verzweiflung und Lebensfreude (The Independent).
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