Zum Ende des Osmanischen Reiches, zu Beginn der 1920er Jahre, bedeutete das Betreten der Bühne durch eine muslimische Frau einen radikalen Bruch mit gesellschaftlichen, religiösen und staatlichen Normen.
Dieser Bruch trägt bis heute einen Namen: Afife Jale.Unter der Leitung von Selin Iscan verbindet das interdisziplinäre Projekt Can Dündars Dokumentarfilm „Die Lieben des Jahrhunderts“, türkische Kunstmusik, Gespräch, Ausstellung und Performance mit Jale Arikan als Afife Jale und dem Musiker Yasar Kurt, der Werke von Selahattin Pinar interpretiert.
Eine sinnliche Annäherung an eine Pionierin, deren Eroberungen bis heute nachwirken.*Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg.
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