Florence & The Machine

Florence & The Machine

2009 gewann sie bei den Brit Awards schon den Critics Choice Award, dieses Jahr folgte der Preis für ihr Debütalbum "Lungs" als Best British Album Of The Year. Anlässlich ihrer aktuellen Single "You've Got The Love" spielte Florence + The Machine am Freitag in Berlin.

Dort kam die mit bürgerlichem Namen Florence Welsh heißende Sängerin mit einem schwarzen Kleid auf die Bühne und berauschte die Besucher des ausverkauften Astra Kulturhauses vor allem mit ihrer durchdringenden, intensiven, kräftigen und verführerischen Stimme. Mit ihren roten Haaren und ihren fast schon schleichend-eleganten Bewegungen gab sie hierbei eine divenhafte Figur ab.

So zog die junge Musikern dann auch die gesamte Aufmerksamkeit auf sich selbst und ließ ihre Begleitband fast in Vergessenheit geraten, wenn sie sich über die Bühne bewegte und ihre sarkastischen und ironischen Texte sang. Zu dieser Eleganz und anziehenden Atmosphäre passte auch das Bühnenbild. So war das Mikrofon mit roten Rosen bestückt und das Hintergrundbanner mit einer Reihe von verschiedenfarbigen Blumenbildern übersät.

Das Publikum war jedenfalls von der Performance von Florence + The Machine begeistert und sang die Texte teilweise lautstark mit. Dabei wurde vor allem der Song "You've Got To Love" wild bejubelt und passend zu den Textzeilen "Sometimes I Feel Like Throwing My Hands Up In The Air" die Hände in die Luft gehoben und auf und ab gehüpft.

Liebe spielte an diesem Abend sowieso eine große Rolle bei Florence + The Machine. Denn auch die Sängerin hatte sich scheinbar verliebt. In Berlin. Zumindest betonte sie stolz und freudestrahlend, was Berlin und das Konzert für sie bedeute. Denn es ist das von der Räumlichkeit und der Zuschauerzahl größte Konzert ihrer laufenden Tournee. Als Dankeschön gab es – na was wohl? Natürlich Blumen, besser gesagt Blumensträuße, die die Sängerin zahlreich ans Publikum verteilte, bevor sie unter großem Applaus die Bühne wieder verließ. Wie sagt man manchmal: Liebe verbindet. Klingt zwar kitschig, aber den Eindruck hatte man hier in jedem Fall.

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