Keith Caputo live im Prime Club, 2007
Fotos: Nils Grobmeier

Keith Caputo live im Prime Club, 2007 Fotos: Nils Grobmeier © regioactive.de

Gewöhnlich tourt er mit Life Of Agony durch das Land. Aber auch solo ist Keith Caputo aktiv und zeigte das gut am vergangenen Samstag im Magnet Club in Berlin.

{image}Unterstützt wurde Keith Caputo dabei von einer kleinen Band um Schlagzeuger Jochem von Rooijen, Bassist Axel van Oort und Gitarrist Ryan Oldcastle. Keith Caputo wiederum trug ein Metal-T-Shirt und wirkte trotz seiner auffällig kleinen Größe wie ein ganz Großer, wenn er mal mit kräftiger Stimme und mit Nachdruck sang, ein anderes Mal zerbrechlich und mit brüchiger Stimme über Leben, Leiden und Liebe philosophierte. Während er mit Life Of Agony eher die Metal- und Hardcorefans zu befriedigen scheint, sind es hier eher die Freunde von emotionalem, sensiblem Songwriter-Pop. Dabei performte er aber nicht nur alte Klassiker wie Selfish, sondern auch ein Coversong von Alice In Chains befand sich in seinem Songrepertoire.

{image}Keith Caputo wirkte während des Konzerts nachdenklich, aber auch glücklich, dass so viele Leute gekommen waren. Fast zwei Stunden dauert das Konzert, in denen Keith Caputo schließlich auch seinen sehr schüchternen und scheuen Gitarristen Ryan Oldcastle zunächst erst einmal dazu aufforderte, und dann in der ersten Zugabe alleine ans Mikrofon treten ließ. Dort durfte dieser, mit sichtbaren Unbehagen, jetzt im Rampenlicht zu stehen, dem Publikum einen eigenen, recht ansprechenden Song präsentieren, bevor die im Hintergrund wartenden restlichen Mitglieder noch einmal zurückkamen und mit Keith Caputo am Klavier ein letztes Mal einen seiner zahlreichen berührenden Songs performten, bevor die Band die Bühne schließlich mit Applaus verließ. Keith Caputo, er kann es also auch als Solokünstler ganz gut.

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