Poison The Well(Live im Colos Saal Aschaffenburg 2009)
Foto: Marco "Doublegene" Hammer

Poison The Well(Live im Colos Saal Aschaffenburg 2009) Foto: Marco "Doublegene" Hammer © regioactive.de

Poison the well leiteten ein für 36 Crazyfists und hinterlassen dabei einen bleibenden Eindruck. Sie überzeugten im ColumbiaClub in Berlin, dabei waren sie eigentlich "nur" die Vorband. Doch auch der Headliner enttäuschte nicht.

{image}Aus Florida hatten sich Poison the well aufgemacht in Berlin zu spielen. Als Support für 36 Crazyfists waren sie für das Berliner KAto angedacht und wurden kurzerhand umverlegt in den Columbia Club. Bei Poison The Well handelt es sich um eine hochtalentierte Post-Hardcore-/Metalcore-Band, die von der ersten Sekunde an weiß, wie sie das Publikum mitnehmen kann. Letztlich sind die Damen und Herren im  Publikum tatsächlich nicht wegen ihnen da, sondern wegen 36 Crazyfists, und doch lassen sie sich mitreißen. Seit 1998 auf der Bühne wirken sie wie ganz alte Hasen, mit jeder Menge Pfeffer im Hintern und Liebe zu dem, was sie da machen, im Herzen. Die Ursprungsbesetzung hat sich 2004 hälftig verabschiedet, aber der Sänger Jeffrey Moreira ist der Band treu und beweist sich als äußerst charismatisch.

{image}Doch auch die beste Vorband muss irgendwann ihren Gig beenden, um Raum zu schaffen für den Hauptact. In dem Fall: 36 Crazyfists, eine Post-Hardcore-Band mit Metalcore-Einflüssen aus Anchorage, Alaska. Komischer Bandname? Von wegen: Inspiriert von Jackie Chan und seinem Film "The 36 Crazy Fists" erklärt sich auch das.
Seit dem Durchbruch mit ihrem Album A Snow Capped Romance hat sich viel getan. Brock Lindow (Gesang), Thomas Noonan (Schlagzeug), Mick Whitney (Bass) und Steve Holt (Gitarre) stehen auch live für einen außergewöhnlchen Sound, der sein Publikum nicht mehr loslässt.  Was 36 Crazyfists live drauf haben, ist bereits in einem Club sehr beeindruckend, und das lässt auf viele starke Festivalgigs hoffen.

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