Helldorados

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Die Stuttgarter Sleaze-Rock-Band "Helldorados" nahm am vierten Musikcamp vom 13. bis 18. Oktober 2008 teil. Das bundesweite Förderprojekt fand in Celle in Niedersachsen statt. 19 weitere Künstler und Bands der unterschiedlichsten Musikgenres lebten eine Woche lang gemeinsam, lernten und machten Musik. Die Musiker konnten neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und eine Vielzahl an professionellen Workshops besuchen.

{image}"Der Aufenthalt war Himmel und Hölle zugleich, soviel gute Musik Workshops und so wenig Schlaf", kommentiert Helldorados' Bassist Gunnar Weber die erlebnisreiche Woche im Musikercamp. Begonnen hatte alles mit einer Bewerbung Anfang Juni diesen Jahres. Das eingeschickte Promotionpaket der Helldorados überzeugte die Leitung der CD Kaserne in Celle, die das Musikercamp alle zwei Jahre mit Unterstützung der Landesregierung Niedersachsen deutschlandweit veranstaltet. "Das Musikercamp war eine supercoole Zeit und Erfahrung für mich. Wir konnten viele neue Dinge für die Band erlernen und verinnerlichen," so Boris Strbac, der Gitarrist der Helldorados. Die täglichen Workshops unter Anleitung bekannter Dozenten wie Henning Rümenapp (Guano Apes, i.O), Fabio Trentini (H-Blockx, Produzent) oder Nicoline Ehrhardt (ProCultura PR) zeigten, wie viel Eigenleistung eine Band mit dem Willen zum Erfolg heutzutage bringen muss und wie viel Verbesserungsbedarf noch herrscht.

"Wenn man zum ersten Mal vor den Dozenten und den anderen Teilnehmern einen Song spielt und dieser danach vom Arrangement total auseinander genommen wird, dann fühlt man sich schon vor den Kopf gestoßen," sagt Frontmann Pierre Seidel. Danach haben sich aber alle zusammengesetzt, um neue Möglichkeiten und Verbesserungsvorschläge auszuloten und diese dann mit den Dozenten umzusetzen. "Auch wenn die Kritik nicht immer positiv war, die ehrliche Meinung hat uns verdammt viel gebracht," fügt Boris noch hinzu. Neben den musikalischen Workshops kamen insbesondere die Stage-Performance-Workshops besonders gut bei den vier Stuttgarter Rockern an.

Das Erlernte wurde dann beim großen Abschlusskonzert in der CD Kaserne Celle vor mehreren hundert fanatischen Besuchern auf der riesigen Festivalbühne umgesetzt. Die Helldorados traten an diesem Abend als letzte Band auf die Bühne und brachten nach über 5 Stunden Livemusik die Halle mit ihrer Show nochmals zum überkochen. Nach nur einer Woche wurde so aus vielen einzelnen Bands und Künstlern eine große Musikerfamilie. "Wir werden das Erlernte jetzt umsetzen und weitermachen. Die Helldorados wollen es auf jeden Fall wissen," schreit Sänger Pierre Seidel von der Bühne.

Im November nehmen die Helldorados ihre neuen Erfahrungen und werden auf einer kleinen Tour etliche Bühnen rocken. Die höllischen Termine: hier entlang.

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