Rock am Ring 2008 - Sonntag: Drumherum und Festival-Atmosphäre
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Rock am Ring 2008 - Sonntag: Drumherum und Festival-Atmosphäre Foto: Jonathan Kloß © regioactive.de

Der dritte Tag bei Rock am Ring wurde von der Sonne und – zum Vergnügen aller Camper – auch mit wärmeren Temperaturen begrüßt. Einige Festivalbesucher ließen sich auf dem Zeltplatz die Sonne auf den Bauch scheinen.

{image}Andere wiederum genossen die Sonne beim Auftritt von The Futureheads auf der Alternastage um 15.00 Uhr. Auf der ebenfalls sehr gut besuchten Centerstage rockten Lostprophets die Menge, die sich vergrößerte, als der Auftritt des Rockstars schlechthin näher rückte: Um 16.55 Uhr betrat Kid Rock die Bühne und mit ihm ein Hauch des "American Way of Life". Natürlich lässig im Jogginganzug, mit Goldkettchen und Cowboyhut, ganz nach dem Motto: "I wanna be a cowboy baby" (aus dem Lied Cowboy). Im Anschluss folgten die drei Jungs von Fettes Brot mit ihren Songs, die einfach jedem ins Ohr gehen. Mit unterhaltsamen Ansagen bewiesen sie, dass sie seit sie ins Musikgeschäft eingestiegen sind nur vom Aussehen her ein bisschen gealtert sind. Es wurden Lieder vom neuen Album wie der aktuelle Klassiker Bettina, aber auch älteres wie The Großer gespielt. Die Menge tanzte zu jedem Song, egal ob neu oder alt. Der Knüller des Auftritts war dem Verhalten des Publikums nach zu urteilen Schwule Mädchen.

Headliner des letzten Abends auf der Centerstage waren Die Toten Hosen, bei denen die Stimmung trotz Campinos verletztem Fuß zum Überkochen kam.

{image}Somit geht das wahrscheinlich beste Openair-Festival des Jahres wieder einmal zu Ende. Und für alle, die vor lauter Stagediving oder Feiern nicht mitbekommen haben, was sonst noch so passiert ist, hier nochmal ein kleiner Überblick: Insgesamt gab es 26 Verkehrsunfälle, zwei leicht Verletzte und ca. 20% der Festivalbesucher stammen aus dem europäischen Ausland. Insgesamt wurden 4,5 Millionen Euro für die Bands ausgegeben und der Verkauf von illegalen Kartenfälschungen aufgedeckt. Rock am Ring hat seine Kapazitätsgrenze erreicht und 85.000 Besucher erscheinen damit als endgültige maximale Besucherzahl.

An dieser Stelle zuletzt noch ein großes Dankeschön an die Macher von Rock am Ring, die alles in ihrer Macht stehende getan haben, das Publikum bestens zu unterhalten. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal, wenn es hoffentlich wieder heißt: "Es gib zwei gute Nachrichten. Die erste Nachricht ist, es wird regnen. Die zweite Nachricht ist, alle Bands sind da."

Fotos in dieser Galerie:

Fans, Zelte, Stimmung und Atmosphäre beim RaR, Disco Ensemble, Filter, Eagles of Death Metal, The Fratellis

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