Fabrik Bandcontest "ROCKEXPLOSION"

Fabrik Bandcontest "ROCKEXPLOSION"

Mit Blind als Headliner, einer Band die es schon in die Charts schaffte, stieg am Samstag das Newcomerfestival "Rockexplosion" in Bruchsal. Fünf Bands aus der Umgebung, Fire on Dawson (KA), Three D One P (Bretten), Punkk!Ns (Ludwigshafen), Siofore (KA) und Damnasty (KA), hatten die Möglichkeit dazu, sich zu messen und einen Studio-Aufenthalt zu gewinnen.

{image}Los ging es bereits um 19.30 Uhr mit Damnasty. Der Vierer aus Karlsruhe hatte die unangenehme Aufgabe am Anfang des Contests zu stehen, was sich oft schwierig gestaltet, da das Publikum zu solch einem frühen Zeitpunkt meist noch nicht vollzählig angetreten ist. "Das macht uns nicht soviel aus. Was zählt ist, auf der Bühne zu stehen!" sagte Sänger Steffen nach dem Konzert. Mit ihrem Indie-Punk-Rock und ihrer großen Erfahrung schafften sie es trotz allem auf den zweiten Platz und können ihren Vitrinenschrank nun mit einer hübschen neuen Trophäe schmücken. Als nächstes kamen die Punkk!Ns aus Ludwigshafen, die mit ihrem rotzfrechen Punk-Metal ihr Glück versuchten. Die Band besteht aus vier Jungs, einer Sängerin und hat ein Durchschnittsalter von gerade mal 15 Jahren. Ihre Songs beinhalten Texte, mit denen sich das junge Publikum leicht identifizieren kann. Leider reichte es dieses mal nicht zum Erfolg.

Nachdem sich die Besucherzahl in der Zwischenzeit etwas erhöht hatte, kamen Siofore auf die Bühne. Nun gab es Alternative-Rock auf die Ohren. Die fünf aus Karlsruhe stammenden Jungs versuchten mit ihrem harten, melodiösen Sound die Stimmen für sich zu gewinnen. Es reichte zum Schluss aber nur zu Platz vier.

{image}Am nächsten Act kam niemand vorbei: Three D one P. Nun war endlich Stimmung in der Bude. Die fünf Musiker aus Bretten hatten das Können und auch das Publikum auf ihrer Seite, was man natürlich unbedingt braucht, um einen Contest zu gewinnen, der durch ein Publikumsvoting entschieden wird. Ihr Crossover, der sich vor allem durch ihre mehrtimmigen Gesangsparts und die druckvollen Gitarrenriffs auszeichnet, kam bei den Besuchern an, so dass sie verdient gewannen. Nach diesen harten Klängen kam nun etwas gänzlich anderes, nämlich Progressiv-Alternative-Rock von Fire on Dawson. Man merkt, dass sie versuchen nicht eintönig zu wirken – und mit ihren ruhigen Riffs schaffen sie das auch. Sie haben das Glück einen sehr einprägsamen Sänger in ihren Reihen zu haben, der – so scheint es – auf der Bühne alles so gut hinbekommt wie im Studio. Doch auch diese Band musste sich Three D one P geschlagen geben, schaffte es aber immerhin mit dem dritten Platz aufs Treppchen.

Nun füllte sich noch einmal der Platz vor der Bühne in der Fabrik, denn der Hauptact Blind gab sich die Ehre. Die Band aus Koblenz, die es sogar schon in die Charts schaffte und in der Alternative-Szene einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, konnte das Publikum trotz der fortgeschrittenen Stunde für sich einnehmen und gewinnen. Ein guter Abschluß für einen Abend mit viel neuer Musik und neuen Bands, deren weiterer Weg auf jeden Fall aufmerksam mitverfolgt werden sollte.

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