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Fotos: Anne-Laure Fontaine-Kuhn © regioactive.de

Aktuell gehen Apocalyptica mal wieder in die Vollen. Die Single nennt sich "I'm not Jesus", das Album "Worlds Collide". Apokalypse eben. Das Weltuntergangsszenario Apocalyptica funktioniert immer – besonders live. regioactive.de war auf dem Konzert im Wiesbadener Schlachthof und hat fleissig fotografiert.

{image}Eine gute Portion an Schwarzseherei ist man bei Apocalyptica ja mittlerweile gewohnt. Seit über 10 Jahren bearbeiten die Cello-Akrobaten nun die geplagten Saiten und sind längst mehr als nur eine Hommage an Metallica. Unbestritten ist die Einzigartigkeit von Apocalyptica und ihre Konzerte sind genreübergreifend für ihre beeindruckende Atmosphäre berühmt. Obwohl musikalisch wie optisch mittlerweile ganz nah an den großen europäischen Gothicmetal-Bands, mit Bondage-Hose und Vampirmantel ausgestattet, sind Apocalyptica doch längst salonfähig.

Apocalyptica beim altehrwürdigen Grand Prix kommt genauso gut wie auf dem Mera Luna, dem Rock am Ring oder eben im Schlachthof in Wiesbaden. Apocalyptica sind ohne Zweifel einzigartig. Den Beweis traten sie in Wiesbaden vor vollem Haus an.

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Die Cello-Band erwischte einen guten Sound an diesem Abend. Die akustischen Instrumente waren gut abgenommen und klangen druckvoll aus der Anlage des Schlachthof heraus. Das bunt gemischte Publikum – in der Hauptsache natürlich Metal-Fans – konnte sich jedoch nicht nur hierüber freuen. Geboten wurde auch eine beeindruckende Light-Show. Jeder Scheinwerfer schien seine eigene Aufgabe zu haben und sie perfekt zu erfüllen. Das sorgte für die richtige Atmosphäre, um sowohl die vereinzelten ruhigeren Nummern als auch das thrash-artige Material voll geniessen zu können. Darunter natürlich Metallica-Covers wie Seek & Destroy und Nothing else matters. Doch das allein ist wirklich nicht mehr alles, was die Cello-Schwermetaller ausmacht. Und das bewiesen sie nicht zuletzt auch mit einer stimmungsvollen Version ihres Grand-Prix-Hits.

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Begleitet wurde das Cello-Gewitter durch satte Drums. Diese Kombination liess für die anwesenden Metal-Heads nichts vermissen. Die Fans feierten die einzelnen Soli der Musiker, bei denen diese immer ihre Stühle verliessen um in klassischen Posen am Bühnenrand für Aufsehen zu sorgen, genauso wie die komplette Band. Kein Wunder also, dass sich Apocalyptica auch bei den Zugaben nicht zurückhielten. Sie lieferten dem Publikum ein rundes, eindrucks- und stimmungsvolles Konzert.

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