Sasha - Musik im Park 2007
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Sasha - Musik im Park 2007 Fotos: Jonathan Kloß © regioactive.de

Auch dieses Jahr sind die seit 2004 jährlich stattfindenden Open Air Konzerte im Schwetzinger Schlosspark wieder ein Publikumsmagnet. Der Veranstalter hat es aber auch geschafft, einen interessanten Mix an Künstlern zu buchen: Katie Melua, The BossHoss, Sasha und Nena stehen seit Donnerstag Abend auf dem Programm!

Unsere erste Fotogalerie galt dem Superstar, der das Musik im Park 2007 eröffnen durfte: Katie Melua zog am Donnerstag Abend über 5000 Zuschauer im Schlossgarten in ihren Bann. Ganz anderes Publikum hatte den Freitag im Blick: Zu The BossHoss glich der Schlossgarten einem Rodeo-Fest - so weit das Auge sah erblickte es fast ausschließlich Cowboyhüte. Der Samstag wartete dann mit Sasha auf: Der beliebte deutsche Popstar und Wunsch-Schwiegersohn feierte das Finale seiner Deutschlandtour.

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{image}Im Dezember 2006 erschien Sashas "Greatest Hits"-Album mit seinen größten Chart-Erfolgen. Nach 10 erfolgreichen Jahren im Musikgeschäft blickt er zurück auf neun Chartsingles in Folge, drei mit Platin- und Gold-Alben, europaweites Airplay und umjubelte Konzerte. Auszeichnungen wie der Bambi, zwei Goldene Kameras, drei Echos und viele andere spiegeln eine der grandiosesten Musikerkarrieren Deutschlands wieder. Auf seinem 2006er Album Open Water überzeugte Sasha seine Fans als Texter und Songwriter und hat damit endgültig dem Teenie-Star-Image abgesagt. In Schwetzingen bewies Sasha auch gleich einmal mehr, was ihn - ganz von Songs und Gesang abgesehen - zusätzlich auszeichnet: Er ist ein hervorragender Entertainer.

Und um die Stimmung hoch zu halten, scheut er kein Risiko. So taucht er gleich beim Opener nochmal hinter die Kulissen ab, um dem Publikum einen zweiten und deutlich lauteren Willkommens-Applaus abzutrotzen. Kaum etwas angewärmt nutzt er bereits den darauffolgenden Titel, um die Zuhörer zum mitsingen aufzufordern. Und siehe da: Es funktioniert auf Anhieb. Es fällt den Anwesenden von ganz jung bis alt nicht leicht, Sashas Charme und Witz zu widerstehen. Und dies will auch niemand. Im Gegenteil, selbst derbe Scherze kicken die Stimmung immer um ein paar Grad höher auf dem Thermometer, z.B. als er einem seiner weiblichen Fans einen Schluck Tee anbietet und als dieser nicht so recht munden will dies mit den Worten kommentiert: "Das heisst ja nicht ohne Grund Eigenurintherapie". Musikalisch präsentiert sich Sasha sicher am Gesang und in Begleitung einer soliden Band. Auch hier lässt der erfahrene Deutschpop-Star nichts anbrennen und bietet alles in Allem einen würdigen und partylaunigen Tourabschluß.

Supported wurde Sasha von den Frankfurter Soulmusikern Candycream. Die bei regioactive.de gelistete Band fragte zwar ein oder zweimal zu oft in die Publikumsreihen, wie groß die Vorfreude auf Sasha denn nun sei, um sich eine Extra-Portion Jubel abzuholen, bot aber ein launig grooviges Set. Man hätte die fremden Federn also gar nicht benötigt und sicher noch einen Zacken mehr überzeugen können, wenn die Konzentration mehr auf dem eigenen Set gelegen hätte als auf dem Ausblick auf den darauffolgenden Superstar. Dennoch bleibt der Eindruck großen Pop-Potenzials zurück: Starker Background-Gesang, hervorragender Bass und Bläsersektion machen sicher noch mehr möglich.

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