Gemeinsam suchen das Stadtmagazin MEIER und regioactive.de einmal im Monat bis in den entlegensten Winkel des Rhein-Neckar-Deltas nach den spannendsten Newcomern der Szene. Folge 8 präsentiert: Bourbon Seas.

Gemeinsam suchen das Stadtmagazin MEIER und regioactive.de einmal im Monat bis in den entlegensten Winkel des Rhein-Neckar-Deltas nach den spannendsten Newcomern der Szene. Folge 8 präsentiert: Bourbon Seas.

Was geht in der Musikszene des Rhein-Neckar-Deltas? Antworten liefern die Musikredaktionen des Stadtmagazins MEIER und regioactive.de schon seit vielen Jahren. Gemeinsam suchen sie einmal im Monat bis in den entlegensten Winkel des Rhein-Neckar-Deltas nach den spannendsten Newcomern der Szene. Deltas next Lieblingsband wird in einem Feature im MEIER und auf regioactive.de vorgestellt. Folge 8 präsentiert: Bourbon Seas.

{image}Wenn unbefleckte, ganz neu gehörte Musik nicht nur ein kurzes Gastspiel in unseren Gehörgängen feiern soll, brauchen wir eindeutige Signale. Ein Glück, dass die seit 2007 von sieben Musikern erdachte und spätestens seit 2010 auf vier Jungs zusammengestampfte Idee von Musik mit der Überschrift Bourbon Seas schon beim ersten Hören zeigt, dass wir hier auf ein wahres Wiedererkennungswert-Feuerwerk gestoßen sind. Die besten Voraussetzungen dafür, sich langfristig einen Platz in den für den guten Geschmack zuständigen Gehirnzellen zu erobern. Oder?

Nun gut, erzählen wir die Geschichte lieber mal ganz von vorne: Dass der Bandname der Heidelberger Jungs mit dem Hang zur Indie-Schrammel-Gitarre eigenen Aussagen nach auf der "gold-braun-schimmeligen" Reflexion der im Meer versinkenden Sonne beruht, lässt auf einen gewissen Hang zur Poesie schließen. Und auch die klassische, deutlich erkennbare "Gitarre, Gitarre, Bass und Drums"-Bourbon Seas-Besetzung setzt hier die erste offensichtliche Duftmarke. Was die jeweils für die fachgerechte Instrumenten-Bedienung zugeteilten Mittzwanziger aus dem Delta optisch zu bieten haben, spielt sich ebenfalls im Genre-typischen Spannungsfeld zwischen Oberlippen-Pornobalken mit 70er-Jahre-Langhaar-Ausrufezeichen und Britpop-inspirierter Bob-Frisur ab.

{image}Und auch wenn eine auf optischen Merkmalen basierende Vorverurteilung meistens nicht sehr zuverlässig ist: Die dank massenhaft klickender Fans demnächst auf der Openair-Bühne des diesjährigen Maifeld Derby Festivals live erlebbare Musik der Heidelberger hält, was der erste Blick erahnen lässt. Anders gesagt: Alex, Tomi, Chris und Felix beschränken sich nicht nur in Sachen Styling auf gezielt positiven Eklektizismus. Auch musikalisch betrachten sich die Herrschaften von Bourbon Seas als Rock'n'Roll-Spielplatz, auf dem moderne Klangideen á la Kings of Leon dem gut durchgehangenen, aber bewährten 70er Retro-Sound nicht gleich das Förmchen klauen müssen. Was im Heidelberger Hauptquartier zum ersten Mal unter dem Namen Admiral Blue Belle auf Platte gepresst wurde, schafft es, mit einem Spagat zwischen angerauten Indie-Pop-Klängen und melodiös-sphärischen Songs angenehm eindeutig zu wirken. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Combo eine ziemlich genaue Vorstellung davon hat, was ihre handgemachte Setlist im Kopf der Empfänger auslösen soll: "Ausgelassenes Tanzen und die Nacht zum Tag machen". Mission erfüllt!

 

Für DNLB kooperieren Backstage PRO und regioactive.de mit:

SessionMeier

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Alle Infos gibt es unter www.Backstage-PRO.de/deltasnextlieblingsband.

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