Die Spotify-Gründer Daniel Ek & Martin Lorentzon

Die Spotify-Gründer Daniel Ek & Martin Lorentzon © Spotify

Am 13. März startet der Streaming-Dienst Spotify auch in Deutschland mit seinem Angebot, das angeblich 16 Millionen Titel umfasst.

{image}Mehr Wettbewerb auf dem deutschen Streaming-Markt: Mit Spotify kämpft ab sofort ein weiterer Player, der international bereits von sich Reden machte, um potenzielle Abo-Kunden. Sie können sich entscheiden zwischen "Spotify Unlimited" für 4,99€ (Zugriff auf alle Songs) und "Spotify Premium" für 9,99€ im Monat, das zusätzlich auch alle gängigen Smartphones unterstützt. Zudem bietet Spotify eine kostenlose, dafür aber werbefinanzierte Variante seines Dienstes an.

Anbieter wie Spotify, das deutsche Simfy oder Rdio erfreuen sie bei den Konsumenten einiger Beliebtheit. Bekannte Stars kommen auf erstaunliche Werte, was die Abspielzahlen ihrer Songs betrifft. Unter den Musikschaffenden selbst sind die Streaming-Dienste jedoch hochgradig umstritten, was nicht zuletzt an der ausgesprochen geringen Auszahlung liegt, die an die Künstler ausgeschüttet wird. "Sind Spotify und Co. das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?" fragte Backstage PRO erst vor wenigen Tagen in die Musikbusiness-Community. Die Antworten reichen von dem Ratschlag an Contentanbieter, "sich nicht bei Streaming Diensten zu beteiligen" (M. Menges, Musikmanager) bis hin zu der Empfehlung, diese Angebote einfach als "gratis Promotion-Tool" für die eigene Musik anzusehen (Robert, Bassist bei Sly Dogs).

Spotify wurde im Oktober 2008 in Schweden gegründet und war bisher bereits in den USA, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark, Frankreich, Spanien, Österreich, Belgien, der Schweiz und in den Niederlanden verfügbar. Ca. sieben Millionen Menschen würden das kostenlose Angebot nutzen, etwas mehr als drei Millionen seien zahlende Kunden, so die Angaben der Schweden. Es bleibt abzuwarten wie gut die deutschen Musikhörer das Angebot annehmen. Während Streaming-Dienste als solche für viele Nutzer noch Neuland sind, haben Konkurrenten wie simfy bereits seit längerer Zeit das Interesse der User auf sich lenken können. Ein tabellarischer Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der diversen Anbieter findet sich heute bei den Kollegen von Spiegel Online.

Hintergrund-Wissen und -Diskussion auf Backstage PRO: "Sind Spotify und Co. das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?" Diskutiere mit!

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