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Young Chinese Dogs © Florian Huber

In unserer Reihe "aufgelegt:Labeledition" stellen wir monatlich einige neue Veröffentlichungen aus dem digitalen Vertrieb von regioactive.de vor. In einer Kooperation mit finetunes bieten wir den bei uns gelisteten Musikern und Bands die Möglichkeit, ihre Musik bei allen namhaften Downloadportalen zum Verkauf anzubieten. Diesmal dabei: Senses May Wither, A True Romance, Lets Go Radio und Young Chinese Dogs.

Young Chinese Dogs – Life in a Cardboard Box

Dürfen sich jetzt also schon blutjunge Nachwuchsmusiker für die fiese Sache des kalkulierten Kommerzes hergeben? Nun, Nick, Frontmann der Young Chinese Dogs, ist zwei Jahre lang Gitarrist in der Band um TV-Star Wilson Gonzales Ochsenknecht ... Wie Joseph Winkler vom Musikexpress aber richtig prophezeit, "wird die Membership in Wilson's Band nicht die endgültige Bestimmung von Nick bleiben." Und so gründet er auch folgerichtig Ende 2008 das hoffnungsvolle Bandprojekt Young Chinese Dogs. Mit einem befreundeten Drummer nimmt Nick das Debüt The Sugar Sticky EP auf gewinnt damit prompt: Im Januar 2009 wird die EP zur "Montagsdemo-Platte" im "Zündfunk" (Bayerischer Rundfunk) gewählt. Juror Thees Uhlmann von der Band Tomte hält mit seiner Begeisterung über den Song She Said nicht vorm Berg: "Wahnsinnig schöner Song zum dahinschmachten ... darf man so was eine Britpop-Ballade nennen? Man darf!" Auch die Süddeutsche Zeitung bezeichnet die Sugar Sticky EP in ihrer Online-Ausgabe im März 2009 als "das heißeste Debüt des Jahres".

Im März 2011 beginnen die Produktionen für das Nachfolgewerk der Young Chinese Dogs. Auf der fünf Tracks umfassenden Platte führen die Hunde fort, was Sänger und Songwriter Nick auf der Sugar Sticky EP begonnen hatte. Was hat sich seither geändert? Vieles! Mit Clea von Ammon hat die Band eine zweite Stimme bekommen. Der zweistimmige Mädchen-Junge-Gesang von Nick und Clea erinnert ein bisschen an Bob Dylan und Joan Baez: Clea hat eine saubere und klare Stimme, während Nick eher kratzig und warm singt. Zweite Besonderheit: das Kinderklavier! Was der ein oder andere noch aus Kindertagen kennt, aber nie als ernstzunehmendes Instrument betrachtet hat, spielen die Young Chinese Dogs mit voller Überzeugung auf ihrer neuen Platte. Dritte Besonderheit: Statt eines traditionellen Schlagzeugs gibt es Trommeln, Shaker und Tamburin. Und warum das alles? Nun, das Ziel war es einen eigenen Sound zu finden, weg von Americana und traditionellem Folk. "Wir haben die Platte zum Großteil in der Wohnung von unserem Gitarristen Oliver (der auch die Produzentenrolle übernommen hat) aufgenommen, nur 200 Meter vom Isarstrand entfernt. Der Frühling ist gerade ins Land gezogen. Also haben wir uns ein bisschen Vintage-Aufnahmeequipment besorgt, die Fenster aufgerissen, die warme Luft reingelassen und einfach in Ruhe aufgenommen! Das war wie Urlaub machen."

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Senses May Wither – Polaris Breach

{image}Senses May Wither gehen mit ihrem Album Polaris Breach an den Start und legen damit die Messlatte für ein gelungenes Debüt hoch. Die vier Münchener bieten bodenständigen Metal à la In Flames und Machine Head, versuchen aber auch erst gar nicht, irgendwelchen Szenetrends hinterherzulaufen. Man konzentriert sich vielmehr darauf, den eigenen Stil aufzubauen und frisch zu gestalten. Das hört man den elf geballten Metalnummern des Debüts an: Abwechslungsreich, aber immer laut und kräftig geht es zur Sache. Fette Gitarren, freche Soli und mitreißende Refrains zwischen Double Bass-Salven und infernalem Gesang. Songs wie Into Hell, Inner Disunity oder Day Of Reckoning fesseln einen vom ersten Moment und packen so fest zu, dass es kaum ein Entkommen gibt. Kurz gesagt: "Straight in your face!" Das junge Metal-Quartett aus der bayerischen Landeshauptstadt München produzierte Polaris Breach im Sommer 2010 in den Brain2Audio Studios. Es entstand ein verflucht mitreißendes Monster. Kein Wunder, denn in den letzten Jahren hatte sich auch einige Energie angesammelt: Seit der Gründung von Senses May Wither im Sommer 2006 kann die junge Band mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 22 Jahren auf bereits mehr als 50 Konzerte zurückblicken. Dabei gewannen sie auch jede Menge Fans für sich, weshalb die im Frühling 2009 erschiene EP der Metal-Formation innerhalb von sechs Wochen komplett vergriffen war. Positive Kritiken in der Presse taten ihr Übriges und zeigten das, wofür die Band heute noch steht: Senses May Wither machen Musik aus Leidenschaft und fühlen sich dort zu Hause, wo sie hingehören, nämlich auf die Bühne. Davon kann man sich auf Polaris Breach überzeugen.

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A True Romance – Oasis

{image}A True Romance aus dem Süden Deutschlands zelebrieren auf Oasis modernen Rock mit einer gehörigen Portion Härte und Originalität. Völlig selbstverständlich liebäugeln hier mehrstimmige melodische Vocals mit druckvollen Gitarrenwänden, atmosphärische Passagen mit brachialen Ausbrüchen. Klar ist nach den ersten Minuten auch, dass bei A True Romance der Song im Mittelpunkt steht: Das Quartett überzeugt durch ausgefeilte Arrangements. Die Jungs haben aber auch ein gutes Händchen für griffige Hooks und eingängige Melodien und lassen den Hörer ihre Leidenschaft für harte Musik jederzeit spüren. Dabei gehen die vier Musiker mit so viel Eigenständigkeit ans Werk, dass Vergleiche mit anderen Bands müßig sind. Namen wie Killswitch Engage, Linkin Park oder Godsmack kann man aber fallen lassen. Das alles bemerkte auch ein Experte des Genres: Oasis wurde von niemand Geringerem als dem US-Produzenten Mike Turner produziert. Turner arbeitete als langjähriger Begleiter von Billy Graziadei (Biohazard) in den Underground Sound Studios in New Jersey mit namhaften Bands wie Hatebreed, Sick Of It All, Agnostic Front, Biohazard, Type O Negative, Cypress Hill und Life Of Agony. Ein Grund mehr, in die Platte reinzuhören. Wer auf harte und klischeefreie moderne Musik steht, dem seien A True Romance wärmstens ans Herz gelegt.

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Lets Go Radio – A Brand New World

{image}Lets Go Radio wurde erst Anfang 2010 von Thomas Supersynthesized und Jules Attic gegründet, damals noch als Nebenprojekt der beiden Musiker. Schnell fanden sich nach einigen Live-Gigs aber viele Fans, die den neuartigen Sound der Band öfter hören wollten. Lets Go Radio entschieden sich daher, sich aus dem Schattendasein des Nebenprojekts zu verabschieden. Neue Songs wurden unter exzessiver Benutzung von Synthesizern, Vocodern, Drumcomputern und Effektgeräten geschrieben und aufgenommen. Der poppige, aber auch schrille Sound, der dabei entstand, wurde Lets Go Radios Markenzeichen. Das Debütalbum der Band, A Brand New World, gibt dieser musikalischen Neuorientierung an bisher fremden Stilelementen und Genres einen Namen. Zehn innovative und eingängige Songs haben sich auf der Platte versammelt. Reinhören lohnt sich!

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