Die Münchner Reggae-Band Jamaram sammelt auf ihren Konzerten für die Hilfsaktion Heartbeat. Diese unterstützt die Kinder, deren Mütter von HIV oder AIDS betroffen sind. So ermöglicht sie den Schwächsten der Gesellschaft einen besseren Start ins Leben.

{image}Reggae gerade im deutschsprachigen Raum neigt dazu, entweder die Fahne der Gesellschaftskritik besonders enthusiastisch zu schwingen, oder sie komplett zu Hause zu vergessen. Die Münchner Reggae-Combo Jamaram lässt direkt Taten sprechen und sammelt auf ihren Konzerten fleißig Geld für die Hilfsorganisation Go Ahead. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Spendengeldern verschiedene Hilfsprojekte im südlichen Afrika zu unterstützen. Im Fokus liegt vor allem die Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten von Kindern, um diesen so einen besseren Start ins Leben und einen Weg aus der Armut zu ermöglichen.

In Südafrika leben viele AIDS-Waisen in Kinderfamilien. Sterben die Eltern an AIDS, so bleiben häufig mehrere Kinder zurück. Da die Verwandten häufig selbst in prekären Zuständen leben oder gar selbst HIV-infiziert sind, können diese die Kinder nicht aufnehmen. So fällt die familiäre und wirtschaftliche Verantwortung über die Geschwister dem ältesten Kind zu. Da das neue Familienoberhaupt häufig selbst keine Bildung hat und mit der neuen Aufgabe völlig überfordert ist, sind die Chancen dieser Kinder auf eine bessere Zukunft gleich null.

Die Spenden, die die Jungs von Jamaram sammeln, werden von Go Ahead an die südafrikanische Organisation Heartbeat weitergeleitet. Die lokalen Vertreter von Heartbeat verwenden das Spendengeld dafür, diesen Kindern einen bessern Start ins Leben zu verschaffen, indem sie für die Einbindung der Waisen in die Gemeinde und deren Vorschulbildung sorgen. Also spendet hier direkt oder schwingt euren Erste-Welt-Hintern auf eines der Konzerte und investiert weniger Geld in Bier und statt dessen etwas in eine bessere Welt.

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