Jovian Spin - Shapes of Perception

Jovian Spin - Shapes of Perception © Jovian Spin

In unserer Reihe "aufgelegt:Labeledition" stellen wir monatlich einige neue Veröffentlichungen aus dem digitalen Vertrieb von regioactive.de vor. In einer Kooperation mit finetunes bieten wir den bei uns gelisteten Musikern und Bands die Möglichkeit, ihre Musik bei allen namhaften Downloadportalen zum Verkauf anzubieten. Diesmal dabei: Jovian Spin, Franz White, bluestrauma, Black Born Phoenix, ...Auch! und jona:S.

Jovian Spin – Shapes of Perception

{image}Es die Kombination aus Eingängigkeit und Opulenz, die Jovian Spin ausmacht. Mit teilweise minimalistischem Songwriting schaffen sie es große Wirkung zu entfalten – bei Jovian Spin und Mastermind Gerrit Wolf steckt der Teufel im Detail. Die Band löst sich musikalisch dabei aus allen Genrekonventionen heraus und versucht sich an ihrer ganz eigenen Interpretation des Stils Elektro-/ Industrialrock. Dabei verbindet sie die Härte, den Groove und die üppigen Arrangements, eben das Opulente, aus dem Rock-Sektor mit der Kälte und Geradlinigkeit des Elektro. Die Band setzt sich bewusst zwischen die Stühle und das mit großem Erfolg, denn ihre Rhythmen sind sowohl tanz- als auch bangbar – eine Symbiose, die nur wenigen Gruppen gelingt. Es gibt Beats, die die Dancefloors der Republik im Nu füllen werden, die aber mit ihren fetten Gitarren auch gleichzeitig einen stickigen Rock-Klub sprengen können. Verkrustete Genregrenzen werden aufgebrochen – keine Kompromisse, keine Konventionen. Es geht um Musik mit Aussage, die es aber dennoch schafft, ihre Hörer sowohl live als auch auf den Tanzflächen zu packen.

Schon länger gelten Jovian Spin als Geheimtipp in Sachen Elektro-/ Industrialrock. Reviews und Kritiker sprechen von einem Nachfolger bekannter Genregrößen, ohne zu kopieren. Erfolgreiche Bandwettbewerbe und Ausschreibungen, nationale und internationale Auftritte sowohl als Hauptact als auch als Support für solche Acts wie Dragonforce, Revolverheld oder Marius Müller Westernhagen zeigen mehr als deutlich die Routine und Entschlossenheit von Jovian Spin. Eine Band, die Lust auf mehr hat. Auch die langjährige Bühnenerfahrung aller Bandmitglieder macht sich bemerkbar. Die treibenden, elektronischen Sounds, gepaart mit wuchtigen Gitarrenriffs und einem Bass- und Schlagzeugfundament hinterließen bisher bei jedem Publikum einen bleibenden Eindruck.

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Franz White – Colour Me

{image}Wäre Franz Whites erstes Album eine Reise, wäre es ein Trip per Anhalter, mit Rucksack und Akustikgitarre im Gepäck – unbeschwert und einfach. Sein neues Album Colour Me gleicht aber eher einer rasanten Fahrt, vorbei an hübschen Mädchen, Bäumen, Kathedralen, durch den urbanen Dschungel und wieder raus aufs freie Feld. Das Schöne dabei ist, dass Franz White sich nicht nur auf seine außergewöhnliche Stimme verlässt, sondern auch sichtlich Freude daran hat, mit neuen Klängen und Elektronik herumzuspielen. Die Songs sind erwachsener geworden, die Arrangements komplexer. Wie in What about a kiss, das mit abgründigen Synthie-Sounds einsteigt und sich dann immer wieder zu einem echten Sonnenschein-Refrain öffnet. Nicht jedem Mann würde man die fast naive Offenheit verzeihen, mit der er von kleinen Alltagsbegebenheiten und seiner zarten Liebe singt. Aber Franz White beherrscht die Verletzlichkeit des Indiepop wie kein anderer.

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Black Born Phoenix – Heavy Shit

{image}Roh, gewaltig, mitreißend und echt! Mit ihrer zweiten Studioplatte Heavy Shit lässt die Berliner Nu-Metal-Band Black Born Phoenix eine vergangene Epoche wieder aufblühen und zeigt ganz klar, wo ihre Wurzeln liegen. Der Sound der vier Berliner Jungs erinnert eindeutig an die späten 90er, in denen Metal mit experimenteller Leidenschaft und geballter Kraft eine aussagekräftige Botschaft vermittelte. Nachdem 2009 BBPs erstes Album Exclamation schon fast progressiv wirkte, steuern sie nun mit dem neuen Bassisten Matthias "Moppi" Wonneberger (ehemals bei Harvest) in eine klar definierte Richtung: Inspiration für eine neue Generation, Retrospektive für altgesottene Anhänger. Der Phoenix nimmt Kurs auf und beweist, dass er kein billiger Abklatsch vergangener Zeiten ist, sondern dem Erbe erfolgreich seinen Stempel aufsetzt. Also Ohren auf, denn Nu-Metal kommt zurück und Black Born Phoenix sind ganz vorne mit dabei!

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bluestrauma – refurbished

{image}Über eine Anzeige haben sich die Bandmitglieder von bluestrauma im Spätsommer 2009 gefunden und bereits nach ihren ersten Konzerten und ihrem Auftritt beim SWR Fernsehen bezeichnete die Presse ihre Musik als "traumhafte Therapie". Nun präsentieren sie pünktlich ein Jahr nach ihrer Live-Premiere ihre Debüt-CD mit eigenwilligen Interpretationen bekannter Blues-, Jazz- oder Rockklassiker. Die meisten Songs kennt man im Original, in der bluestrauma-Version kann und soll man sie aber nicht erkennen: Der CD-Titel refurbished ist Programm. Was bluestrauma anpackt, sind Welthits und bleiben es auch – aber eben traumhaft renoviert, runderneuert und neu aufpoliert. Produziert von Rolf Maier und Adrian von Ripka, der im November 2010 vom Verband der deutschen Tonmeister mit dem "Goldenen Bobby", dem Preis für herausragende Tonregie, ausgezeichnet wurde.

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...Auch! – Finger weg vom Rock'n'Roll & Im Zoo

{image}Auch. Ein kleiner und dennoch so bestimmender Teil in unserem alltäglichen Sprachgebrauch. Genauso die Band, eine unter Tausenden, aber dennoch so auffallend anders. Mit Album Nummer vier starten …Auch! in das zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Und zugegeben, seit Fasziniert hat sich im Auch'schen Soundkosmos so einiges getan. Auf dem neuen Silberling Finger weg vom Rock 'n' Roll wird beherzt in die Saiten gegriffen, fette Gitarrenriffs und eingängige Melodien inklusive. Der neue, deutlich punkigere Sound steht den vier Jungs um Sänger Daniel Oertel gut zu Gesicht. Finger weg vom Rock'n'Roll entstand unter der Obhut von Produzent Alexander Martin, mit dessen Hilfe das Soundgewand der Band gehörig aufpoliert wurde. In Rock'n'Roll-Manier wird auf dem neuen Album der Liebe, Musik und den Frauen gehuldigt und so manch alltägliches Problem parodiert. Damit garantiert Finger weg vom Rock'n'Roll auch den ein oder anderen beherzten Lacher beim Hören. Auch live lassen es die vier Jungs gehörig krachen und zelebrieren mit viel Getöse eine ausgelassene Bühnenshow, die sich gewaschen hat. Frei nach dem Motto "Lebe den Moment" geben sich ...Auch! als die Dompteure des Chaos und überzeugen durch allgegenwärtige Präsenz.

Die Platte mit dem Titel Im Zoo erscheint pünktlich zum zehnjährigen Bestehen der Band und ist vollgepackt mit explosivem Groove Rock, fetten Riffs, eingängigen Melodien und deutschen Texten: mal witzig, mal kritisch, teils durchgeknallt. Im Zoo ist das Ergebnis monatelanger, intensiver Studioarbeit und nach Meinung der Band "...das Beste, was wir in all den Jahren produziert haben." Frontmann und Texter Daniel: "Musik ist unser Ventil, unser Gleichgewicht, hier können wir abdrehen und uns frei entfalten."

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jona:S – Grau

{image}Vor einiger Zeit sagten jona:S von sich selbst, dass sie deutschen Rap von der Straße geholt und ihm Tanzschuhe angezogen hätten. Mit ihrer neuen EP Grau zeigen sie uns, was aus ihrem ehemals besten Freund in der Zwischenzeit geworden ist. "Es ist vorbei! Scheiß auf Junimond, lass Träume zu Ende gehen, zieh die Klamotten aus und dusch dich im Novemberrain." Eine ehrliche Aufforderung, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und alles anders zu machen, als das Umfeld erwartet. In den letzten zwei Jahren hat sich die frühere Deutschrap-Band jona:S eine neue Klangästhetik geschaffen, die sich vor vertrackten Beats genauso wenig verschließt wie vor Synthie-Pop Pathos. Hier flirtet roher Liveband-Sound mit nackter Alltagslyrik. Die Gießener haben das Selbstbewusstsein sich dem Pop zu öffnen. Wer meint deutscher Rap sei tot, der hat vergessen, dass er vor seiner Beerdigung einige Nachkommen hinterlassen hat. Auch wenn die Schale anders aussieht, die Sprache, die Attitüde und die Gabe in Bildern zu erzählen hat vielleicht mehr mit Rap zu tun, als die Jungs selbst zugeben würden.

Der Band geht es nicht um Genres, sondern schlicht um den Anspruch gute deutsche Musik zu machen. Ohne erhobenen Zeigefinger erzählt jona:S aus dem Leben ohnmächtiger Wohlstandskinder, herumkriechender Großstadtneurotiker und verpassten Chancen – verbunden mit dem Wunsch sich irgendwo festhalten zu können. Doch wer Lebensweisheiten, Selbstmitleid oder Ratschläge erwartet, wird enttäuscht. Die Songs sind Beobachtungen und Reportagen aus dem Leben tragischer Alltagshelden. Sänger Jonas Schubert lässt die Hosen runter, hält seiner Generation den Spiegel vors Gesicht und kommt auf ein simples Fazit: "Schwarz und weiß sind grau und alle anderen Farben auch." Klingt nach Weltuntergangsstimmung. Ist es aber nicht! Sozialkritisch ist "Grau" nur für den, der es zulässt. Immer dann, wenn es für einen Moment melancholisch wird, kratzen jona:S die "Trauerränder von ihrer Emoplatte" und ein treibendes Beatgerüst holt die Jungs zurück auf den Boden der Tanzfläche.

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Weitere Informationen dazu findet ihr im Backstagebereich!

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