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Revolverheld (Pressefoto, 2010) © Revolverheld

Das Erfolgskonzept der fünf Revolverhelden geht unaufhörlich weiter. Das ganze Jahr über war die Band mit ihrer „Live und In Farbe-Tour“ in deutschen Landen unterwegs. Zahlreiche Konzerte der Tour waren restlos ausverkauft. Kaum ein Festival fand in diesem Sommer ohne sie statt. Auch das kürzlich neu eröffnete Substage in Karlsruhe wurde am 16. Dezember zum Stopp auf ihrer Tour.

{image}Bevor es mit Revolverheld live und in Farbe losgehen konnte, betrat erst einmal der Support des Abends die Bühne. Frida Gold sollte dem gut gefüllten Substage einheizen – das war bei den Außentemperaturen und vorherigem Schlangestehen auch dringend notwendig. Dank dem Song Zeig mir wie du tanzt dürfte wohl jeder schon mal etwas von Frida Gold gehört haben, denn dieser Titel läuft seit Monaten in einigen TV-Werbungen auf und ab und die Band war bereits im Vorprogramm von Mando Diao, Polarkreis 18 und den Söhnen Mannheims zu sehen und zu hören.

{image}Mit ihrem frischen Sound, einem treibenden Electro-Beat und den charmanten Texten von Sängerin Alina brachten sie das Publikum mal zum Hüften schwingen oder aber zum träumen. So kamen auch die anderen Songs gut bei der wartenden Menge an, die sich nach Frida Gold noch ein wenig gedulden musste, bevor Revolverheld auf die Bühne kamen. Mit einem ziemlich langen Intro und etwas gewöhnungsbedürftiger Beleuchtung, die die ganze Show über anhielt, kündigten sich die Fünf an. Die Band stellte nach dem ersten Song Mein Leben ist Super fest, dass es erstmal etwas ungewohnt sei, im Substage nicht mehr an die Decke fassen zu können, da diese nun "etwas" höher ist. Es war ihr mittlerweile fünftes Konzert in der Location. Ansonsten konnte der alte Substage-Charm auch in der neuen Location erhalten werden, denn die Hitze im Saal, die schon die Unterführung auszeichnete, blieb den Besuchern erhalten.

{image}Mit Ich werde nie Erwachsen ging die Show zügig und gewohnt rockig weiter. Mussten eine Woche zuvor noch einige Shows wegen einer Erkrankung des Sängers Johnannes abgebrochen bzw. verschoben werden, spürte man an diesem Abend – zum Glück aller Anwesenden – davon nichts mehr. Es dauerte kaum zwei Songs, bis wirklich jeder im Publikum mitrockte. So kam es auch, dass jeder gespielte Song laut mitgesungen wurde, was Sänger Johannes wohl manchmal sogar etwas überflüssig machte.

Gespielt wurden auf dem zweiten Teil der "In Farbe"-Tour natürlich die Songs des aktuellen und gleichnamigen Albums. Doch nicht nur die, sondern auch altbekannte und gern gehörte Hits wie Mit dir chillen, Freunde bleiben oder Generation Rock.

{image}Außerdem durfte Was geht nicht fehlen, das sich Revolverheld für ihre aktuellen Shows von den Fantatischen Vier ausgeliehen haben und das beim Publikum immer wahnsinnig gut ankommt. Bei Darf ich bitten wurden alle zum gemeinsamen Tanzen eingeladen, womit die Hamburger nach Frida Gold schon die zweiten an diesen Abend mit einem tanzbaren Beat waren. Wurde es mit Keine Liebeslieder etwas ruhiger, war es dann auch schon Zeit zum ersten Mal Abschied zu nehmen, doch das sollte nicht von langer Dauer sein.

Natürlich ließen es sich Revolverheld nicht nehmen, mit einer Zugabe noch mal vor das Substage-Publikum zu treten und so wurde es mit Halt dich an mir fest noch einmal etwas ruhiger, bevor es bei Spinner zum letzten Mal etwas lauter wurde, da auch hier wieder kräftig mitgesungen wurde. Die Stimmung war grandios, als sich die fünf vor ihrem Publikum verbeugten, um dann die Bühne zu verlassen. Für die Zuschauer jedoch kein Grund zu gehen. Sie machten weiter Lärm und so kamen Revolverheld tatsächlich noch ein letztes Mal auf die Bühne. Nur akustisch, ohne Mikrofon und sonstigem technischen Zubehör spielten sie Hamburg hinter uns, um sich nochmals für den ziemlich gelungenen Abend zu bedanken.

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