John Hiatt & The Combo (live Rolling Stone Weekender 2010)
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John Hiatt & The Combo (live Rolling Stone Weekender 2010) Foto: Jan Wölfer © regioactive.de

Nach dem zweiten Rolling Stone Weekender in der Ferienanlage Weißenhäuser Strand an der Ostsee hat der Veranstalter FKP Scorpio ein positives Fazit gezogen. Nach dessen Angaben besuchten mehr als 3500 Besucher das Festival, 1000 mehr als anlässlich der Premiere im Vorjahr. Im Verlauf des Wochenendes spielten 27 Bands auf drei unterschiedlichen Bühnen. regioactive.de zeigt euch hier einige Eindrücke von dem Event, und berichtet über die Festivaltage sowie die Highlight-Auftritte von The National und Giant Sand.

{image}"Wir sind mit dem Rolling Stone Weekender auf dem besten Weg, das englische Vorbild des Indoor-Festivals am Strand auch im Bereich der Rockmusik hierzulande erfolgreich zu etablieren", erklärte Folkert Koopmans, der Geschäftsführer des Veranstalters. Zum Erfolg trugen sicherlich auch verschiedene Verbesserungen von Seiten der Veranstalter bei, u.a. die Entscheidung, das ursprünglich zu häufig parallel angesetzte Programm etwas zu entzerren, die Öffnungszeiten der gastronomischen Betriebe zu verlängern sowie deren Auswahl zu erweitern. Das Festival profitierte auch vom reibungslosen Ablauf und der hervorragenden Organisation, die umso bemerkenswerter ist, da häufig nur sehr wenig Zeit für Umbauten und Soundcheck zur Verfügung stand. Die unaufdringliche und hilfsbereite Security verdient ein besonderes Lob für ihre Arbeit.

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Als sehr sinnvolle Entscheidung erwies sich auch, das für Konzerte ungeeignete Witthüs gegen das weit überlegene Rondell als dritte und kleinste Bühne auszutauschen. Anders als im Vorjahr, in dem im Witthüs nur die ersten drei Reihen vor der Bühne eine Chance hatten, die Künstler auch zu sehen, erwies sich das Rondell als exzellenter Veranstaltungsort, der einigen hundert Zuschauern Platz und gute Einsicht der Bühne bot. Trotz der stark gestiegenen Zahl an Besuchern kam es nur gelegentlich zu Engpässen und Wartezeiten vor den Eingängen, vornehmlich bei Konzerten im Rondell.

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Besondere Erwähnung verdient noch folgende Begebenheit: Am Samstagmorgen stand ein Vortrag von Veranstalterlegende Fritz Rau auf dem Plan, der jedoch aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme die Anreise nicht antreten konnte. Anstatt die Veranstaltung zu streichen, wurde kurzerhand ein Live-Videochat nach Kronberg im Taunus zu Fritz Rau organisiert, der per Leinwand im bis auf den letzten Platz besetzten Rondell ein leidenschaftliches und nicht minder unterhaltsames Plädoyer für die Aufhebung der Unterscheidung in U- und E-Musik hielt, was durch anhaltenden, tosenden Applaus vom Publikum honoriert wurde.

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Insgesamt vermochte der Rolling Stone Weekender nicht nur kommerziell, sondern auch künstlerisch durch eine ansprechende Mischung aus alten Helden und neuen Gesichtern zu überzeugen. Damit kommt bereits jetzt Vorfreude auf den Weekender 2011 auf, der wieder am zweiten Wochenende im November (11.-12.) stattfinden soll und, wenn es nach dem Willen der Veranstalter geht, dann auch noch weitere, in diesem Jahr noch nicht zur Verfügung stehenden, Unterkunftskapazitäten bereit halten soll, um den zu erwartenden Besucheransturm zu bewältigen.

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