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Eindrücke vom Slayer Konzert im Schlachthof Wiesbaden 2010 © Marco Hammer

Zum ersten Mal seit 16 Jahren muss der Schlachthof in Wiesbaden schließen, da die Halle bestimmte Auflagen nicht mehr erfüllt. Somit heißt es ab dem 1. November umdisponieren, denn alle angekündigten Konzerte sollen wie geplant stattfinden.

{image}Der Schlachthof Wiesbaden bekommt ein neues Gesicht – das hoffen jedenfalls alle Beteiligten und Konzertgänger. Am 30. Oktober ist die große Halle wegen unerfüllter Auflagen zum letzten Mal geöffnet. Wie es mit der Location weitergeht wird momentan noch geprüft und diskutiert. Die erste Hürde ist schon überwunden: Die Stadt Wiesbaden hat die anvisierten Gelder genehmigt und jetzt wird sogar über ein (Teil-)Neubau nachgedacht. Doch wann eventuelle Sanierungen und Baumaßnahmen ergriffen werden und ob bzw. wann die Halle wieder grünes Licht bekommt, ist momentan noch ungewiss. Die Räucherkammer bleibt weiterhin in Betrieb und sollte es zu Bauarbeiten kommen, wird sie nicht oder nur gering davon betroffen sein. Auf jeden Fall wird mit den Partynächten "Bastard Rocks", "Midlife Crisis" und dem "Hallenkonzert" im Oktober gebührend Abschied von der seit 16 Jahren bestehenden Location gefeiert werden.

Die Eastpack Antidote Tour wird in die Offenbacher Stadthalle verlegt, das Fest van Cleef weicht in die Phönixhalle in Mainz aus. Und auch wenn es mit der Rhein Main Halle und dem Walhalla noch andere Konzertlocations gibt, wird trotzdem in Wiesbaden und im Rhein Main Gebiet eine Lücke entstehen, die auch mit kommenden Veranstaltungen in anderen Locations nicht geschlossen werden kann.

{image}"Der Verlust der Halle wiegt schwer. Schließlich haben wir sie über ein Jahrzehnt bespielen können. Trotzdem verabschieden wir die Halle weniger mit einem weinenden, sondern eher mit einem lachenden Auge. Wir freuen uns sehr auf die Entwicklung, die nun vor uns liegt. Sie wird die Möglichkeiten des Schlachthofes, Kultur zu veranstalten, wesentlich verbessern. Der Schlachthof wird, auch wenn sich sein Gesicht verändern sollte, dieses nicht verlieren. Wir werden auch weiterhin einen bunten Veranstaltungsmix zwischen alternativer Subkultur und Hochkultur bieten. Wiesbaden wird sein soziokulturelles Kulturzentrum mit deutschlandweiter Aufmerksamkeit behalten", so Hendrik Seipel-Rotter, Pressesprecher des Schlachthof Wiesbaden.

Die Oktober-Termine des Schlachthofs:

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