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Über 2.000 Besucher machten die Konferenz der "Berlin Music Week" zu einem vollen Erfolg. Für die Macher der all2gethernow ist klar: Es wird weitergehen in 2011.

{image}253 Speaker aus allen Teilen der Welt diskutierten unter Einbindung des Publikums auf 130 Panels an 5 Tagen über pragmatische Businessmodelle der Zukunft. Die Veranstalter sonnen sich zu Recht in positiven Presseberichten, begeisterten Kommentaren in Social Networks und dem Lob der Teilnehmer. So äußerte sich zum Beispiel Produzenten-Legende Rupert Hine dazu, was die a2n für ihn besonders spannend machte: "The main difference with all2gether now and other MusicExpos that I have spoken at this year is displayed in their evident acceptance that we are already living amongst the many new models, looking for clarity and wasting little time acknowledging (let alone comparing) the former broken models."

Die Leitthemen in diesem Jahr waren die steigende Selbstverantwortung von Künstlern, neue Musikvermarktungschancen durch technologischen Fortschritt und die Urheberrechtssituation. Angebote für Nachwuchskünstler, wie eine praxisorientierte Coaching Werkstatt, rundeten das Bild ab. Die Besucher aus allen Teilen der Welt nutzten die all2gethernow zum regen Austausch über Businessmodelle der Musikwirtschaft der Zukunft.

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Die Veranstalter betonen in ihrer abschließenden Pressemeldung insbesondere auch den Pragmatismus, mit dem bei den nicht selten auch sehr kontrovers geführten Panels und Diskussionen zu Werke gegangen wurde: "Es scheint, als sei die Zeit des Jammerns über sinkende Umsätze zu Ende – abgelöst von der Suche nach der Nische, neuen Geschäftsmodellen und Umsatztreibern der digitalen Zukunft." Tim Renner vom all2gethernow e.V. zeigt sich umso mehr davon überzeugt, dass "die Branche einen Treffpunkt braucht, der die praktische Diskussion in den Mittelpunkt rückt und die aktuell brennenden Inhalte aufnimmt".

Zu der faden Popkomm und dem gescheiterten Berlin Festival setzte die a2n einen lebhaften, aktiven und programmatisch dicht gefüllten Kontrapunkt, der im Laufe der "Berlin Music Week" zu deren festem Fundament anwuchs. Eine weitere Steigerung der Besucherzahlen wäre den Veranstaltern bei der Neuauflage in 2011 sehr zu wünschen. Ausgerechnet die Musiker, insbesondere Nachwuchskünstler, hatten von den vielfältigen Angeboten – darunter Panels und Workshops mit handfesten Praxistipps – zu wenig Gebrauch gemacht.

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