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Die besten Konzerte 2017 © Dominic Pencz / Mathias Utz / Saron Duchardt / Jannik Rulitschka

Das Jahr 2017 bot zahlreiche denkwürdige Konzert-Highlights - vom intimen Club-Konzert bis hin zum monumentalen Stadionevent. Die regioactive.de-Redaktion besuchte pausenlos Shows in ganz Deutschland. Wir haben die absoluten Spitzenreiter für euch zusammengestellt.

Süßer die Glocken nie klingen - die Konzerte 2017 waren jedenfalls ein wahrer Ohrenschmaus. In der Best-Of-Liste der regioactive.de-Redaktion lassen sich vier ganz besondere Highlights herausfiltern.

Ein einzigartiges Erlebnis waren die Reunion-Shows von Guns N' Roses in Hannover und München. Ebenfalls ganz oben mit dabei sind der Zürcher Singer-/Songwriter Faber und die Avantgarde-Noiserocker Swans. Vor allem Nick Cave sorgte als Publikumsbeschwörer für magische Konzertmomente.

Weitere Konzerthighlights findet ihr in den persönlichen Rankings unserer Redaktion.

Daniel Nagel

1. Nick Cave - Jahrhunderthalle, Frankfurt: Unvergleichlich intensiv. Sicherlich eines der besten Konzerte, das ich jemals besucht habe. [Bericht und Fotos]

2. U2 - Olympiastadion, Berlin: U2 in Berlin im strömenden Regen mit den Songs von "The Joshua Tree" und zwei Handvoll Klassikern – einfach ein denkwürdiges Erlebnis. [Bericht und Fotos]

3. Vijay Iyer - Alte Feuerwache, Mannheim: Ein Sextett, das Moderne und Tradition meisterhaft verbindet, sorgt für das große Highlight von Enjoy Jazz 2017. [Bericht]

Julian Kessler

1. Vögel Die Erde Essen - KOHI Kulturraum, Karlsruhe: "Wenn schon Ragnarök, dann aber bitte mit etwas Schwung". Vögel Die Erde Essen liefern im KOHI Kulturraum ein Set mit unglaublicher Intensität. Das Trio ist verdammt gut aufgelegt und spielt, als stünde das Jüngste Gericht tatsächlich kurz bevor. Die rund 40 Zuschauer machen Lärm für 200. Der Weltuntergang klang noch nie schöner.

2. Kings Of Leon - Hessentagsarena, Rüsselsheim: Noch nie ein schöneres Open Air-Konzert gesehen. Die Sonne verschwindet inmitten des Sets von Kings Of Leon hinter dem Horizont. Bei "Sex On Fire" und "Use Somebody" ist Gänsehaut ohnehin vorprogammiert. Abgesehen von der Organisation ein absolutes Spektakel. [Bericht und Fotos aus Hamburg]

3. Faber - halle02 Club, Heidelberg: Faber nimmt an diesem Abend wirklich ALLE im Heidelberger halle02 Club mit. Am Ende folgt auf Zuruf der Zuschauer eine Zugabe nach der anderen. Es ist wahrlich ein inneres Blumenpflücken, dem Zürcher Sänger und seiner Backing Band beim Durchdrehen auf der Bühne zuzusehen. [Bericht aus Heidelberg und Fotos aus Stuttgart]

Reinhard Goebels

1. Uriah Heep - Musik im Park, Schwetzingen: Nachdem ich die Band noch nie zuvor live gesehen hatte, hat mich der extrem energiegeladene Auftritt mit glasklarem Sound bei traumhaftem Wetter im Schwetzinger Schlossgarten wirklich umgehauen. Unglaublich, wie viel Power und welchen Ausdruck der charismatische, immerhin 61-jährige Bernie Shaw in seiner Stimme hat. [Bericht und Fotos]

2. Aerosmith - Lanxess Arena, Köln: Der nächste gut konservierte Frontmann: Während bei so manchem Rocksänger bereits in den 40ern stimmlich Feierabend ist, hört sich Steven Tyler live noch immer so an wie in den 80ern auf Platte. Zusätzlich zu den verdammt coolen Posen Joe Perrys gibt es auch noch eine ausgedehnte Jam-Session, bei der man das Gefühl hat, die Band lebt auch wirklich noch für das, was sie tut.

3. Guns N' Roses - Deutsche Messe, Hannover: Auch wenn Axl Rose stimmlich wohl nie wieder der Alte sein wird, ist es trotzdem ein denkwürdiger Moment, den mittlerweile merkwürdig zahm und ausgeglichen wirkenden Rockstar wieder vereint mit Slash und Duff McKagan auf der Bühne zu sehen. Dazu kommt noch eine 90-minütige Konzertunterbrechung aufgrund eines blitzschnell aufziehenden schweren Unwetters in Niedersachsen, das zwar mancherorts leider auch unschöne Folgen hat, aber die Eindrücke des Abends unvergesslich werden lässt. Wie der "neue" Axl nach der Pause so schön auf den Punkt bringt: "Turned out to be a nice evening after all." [Bericht aus Hannover und Fotos aus München]

Florian Endres

1. Swans - halle02, Heidelberg: So ganz kann ich immer noch nicht beschreiben, was da (auch mit mir) passiert ist. Es war sehr laut, es war sehr lang, und vor allem war es ungemein ergreifend. Swans schaffen mit ihren langen, atmosphärischen Zwischenspielen sowie den rohen, monotonen und brutal rhythmischen "Songs" eine einzigartige, transzendente Atmosphäre, die ich so noch nie erlebt habe und wohl auch nie wieder erleben werde. Die Band hinterlässt mit ihrem Split eine Lücke, die mindestens so groß ist wie der Lieblings-Cowboyhut Michael Giras. [Bericht und Fotos]

2. Sebastian Gramss - Karlstorbahnhof, Heidelberg: Über eine Stunde avantgardistischer Jazz zwischen Improvisation und Komposition, zwischen perfekter Harmonie und vermeintlich unsicherer, tastender sonischer Erkundung. Dazu ein Klavier, das sich selbst spielt und eine doppelt besetzte Rhythmusgruppe – was will man mehr?

3. Noothgrush & Unholy Grave - Bloodshed Festival, Eindhoven: Die Highlights eines Festivals mit fast durchgängig spannendem Booking. Während die Japaner Unholy Grave insbesondere durch ihren absichtlich rumpeligen, noisigen Sound und die wahnsinnigen Vocals von Sänger Takaho Komatsu hervorstechen, zeigen Noothgrush, dass auch Sludge in seinem tiefergestimmten Hass gegen alles und jeden so etwas wie eine fragile Schönheit hervorbringen kann.

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Patrick Unrath

1. Silverstein - Schlachthof, Wiesbaden: Wie im letzten Jahr Platz 1 für dieses Brett von Band. Brachiale Härte trifft unverschämt eingängige Melodien. Live mit unbändiger Energie und Spielfreude. Da bleibt kein Shirt trocken. [Bericht und Fotos]

2. Sum 41 - Schlachthof, Wiebaden: Ein gutes Jahr für den Punk. Neben Blink 182 feiert auch der dreckige Bruder Sum 41 sein fulminantes Comeback. Verdammt gut! [Bericht und Fotos aus Mannheim]

3. Coldplay - Commerzbank-Arena, Frankfurt: Eine traumhaft schöne Show aus Licht und Farben, bei denen die Zuschauer einen aktiven Part mit ihren LED-Bändern übernehmen. Sollte man erlebt haben. Die Musik ist auch okay. [Bericht]

Torsten Reitz

1. Kraftwerk – Ehrenhof, Düsseldorf: Die Elektronik-Pioniere und ein Open-Air-Konzert – ob das gutgeht? Im Ehrenhof ihrer Heimatstadt Düsseldorf räumten Kraftwerk zum Start der Tour de France gleich ab der ersten Sekunde jegliche Zweifel aus. 3D-Animationen auf der Videoleinwand, Quietsch-und-Fiep-Sounds aus praktisch jedem Winkel des Geländes und so wummernde wie präzise Bässe, wie man sie selten vorher gehört hat. Kraftwerk bleiben live ein echtes Erlebnis! [Bericht]

2. Queen + Adam Lambert – München, Olympiahalle: Obwohl es weiterhin eine kontroverse Paarung bleibt, konnten Brian May und Roger Taylor mit ihrem neuen Frontmann Adam Lambert bei ihrem einzigen Deutschlandauftritt zum 40. Jubiläum des Hitalbums “News Of The World“ in der Münchener Olympiahalle mehr als überzeugen und lieferten ihr wohl stärkstes Konzert hierzulande seit Jahren ab. Freddie Mercury fehlt natürlich weiterhin enorm – aber näher kommt man dem richtigen Queen-Erlebnis heutzutage wohl nicht. [Bericht und Fotos]

3. Helloween – Porsche-Arena, Stuttgart: Die eingefleischten Metalheads mochten es kaum glauben, als Helloween ankündigten, dass Kai Hansen und Michael Kiske wieder bei ihnen einsteigen würden. In der Stuttgarter Porsche-Arena wurde dieser feuchte Traum dann Realität – und die auf sieben Mann angewachsenen Kürbisköpfe lieferten bei ihrem Deutschlandkonzert der "Pumpkins United"-Tour ein dreistündiges Feuerwerk der schnellen wie melodischen härteren Gangart ab, das sich gewaschen hatte. "It’s Helloween!" [Bericht und Fotos]

Melina Rehhorn

1. Foo Fighters - Lollapalooza Festival, Berlin: Die Foo Fighters live sind eine Naturgewalt auf der Bühne, deren Gitarrenhagel und energiegeladener Show man nur schwer entkommen kann. Besonders Dave Grohl spielt und schreit sich an diesem Abend äußert sympathisch und authentisch in die Herzen der Fans und verleiht dem Festival eine große Prise Rock'n'Roll. Zwei Stunden spielen sich die Foo Fighters durch neun Alben und lassen sich von der Menge feiern - einfach nur grandios.

2. Giant Rooks - zakk, Düsseldorf: Die noch junge Band aus Hamm zieht einfach jeden in ihren Bann. Inspiriert von Alt-J, Arcade Fire, James Blake und Balthazar klingt der Sound der Giant Rooks nach einer Mischungs aus Indie-Rock und Folk mit elektronischen Einflüssen. Live überzeugt die Band trotz des jungen Alters der Mitglieder auf ganzer Linie. Sänger Frederik Rabe experimentiert gern mit mehreren Instrumenten und geht dabei mit seiner Stimme doch stets unter die Haut. Knappe drei Jahre gibt es die Giant Rooks schon, doch das Potential ist bisher unerschöpflich. [Fotos von Lahneck Live]

3. Fil Bo Riva - Capitol Theater, Düsseldorf: Eigentlich ist jedes Konzert innerhalb des New Fall Festivals in Düsseldorf hier eine Erwähnung wert. Besonders gepackt hat jedoch Fil Bo Riva mit seiner markanten, tiefen und kratzigen Stimme, die entfernt an Henning May von Annenmaykantereit erinnert. Mit seinem melancholischen Folk-Pop-Rock animiert der Wahl-Berliner zum Tanzen und Träumen gleichermaßen und hat dabei eine Attitüde, die an Pete Doherty erinnert.

Konrad Bender

1. Fat Freddy’s Drop - Maimarktgelände, Mannheim: An einem der heißesten Tage des Jahres spielen die Neuseeländer Fat Freddy’s Drop mit Bläsersatz im Festzelt des Maifeld Derbys zum wilden Tanz auf. Schweißtreibend, aufgedreht und mit einem wahnsinnigen Durchhaltevermögen bleibt die Band in Erinnerung. Gerne wieder. [Bericht und Fotos]

2. Swans - halle02, Heidelberg: Das knapp dreistündige Konzert klingt noch für mehrere Tage in den Ohren nach. Swans sind eine Gewalt, der man sich als Zuhörer aber willig hingibt. Zur Zugabe der Abschlusstour haben Michael Gira und Co. noch einmal mehr als alles gegeben. [Bericht und Fotos]

3. Kadavar - Stoned From The Underground, Erfurt-Stotternheim: Kadavar haben sich über die Jahre vom Geheimtipp zur Speerspitze der deutschen Rock- und Metalszene gemausert. Habe die Band erstmals als Vorband von Motorpsycho gesehen, der Headlinerslot steht ihnen aber auch ziemlich gut zu Gesicht. [Fotos von 2016]

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Christian Grube

1. Guns N' Roses - Deutsche Messe, Hannover: Ohne Frage DAS Konzerthighlight schlechthin und ein Konzert für die Ewigkeit. Ein Wolkenbruch der seines Gleichen sucht, man fühlt sich irgendwie an die "Ghostriders" Szene aus Blues Brothers 2000 erinnert. Wer hätte 1992 dran gedacht, dass GnR nach drei Liedern und 90-minütiger Pause nochmal für über 2 Stunden auf die Bühne kommen? Dass dann noch Angus Young für zwei Lieder auf die Bühne kommt ist einfach legen.... warte noch... dääär. [Bericht aus Hannover und Fotos aus München]

2. Die Toten Hosen - GETEC Arena, Magdeburg: Die Hosen geben nach 3 Jahren Bühnenabstinenz im Warm Up-Konzert von Magdeburg eine Vorschau auf ihre "Laune der Natour". Ein Orkan der durch die GETEC Arena fegt. Gleichzeitig bietet das Konzert einen der schmalsten Fotogräben, die ich je gesehen habe. Wenn er einen Meter breit war, dann ist das viel. Ein Wunder, dass der Brandschutz das erlaubt hat. [Bericht und Fotos]

3. Blue October - Huxleys Neue Welt, Berlin: Die Band um Sänger Justin Furstenfeldt schafft es auf eine interessante Art, berührend und mitreißend zu sein. Es gibt wenig Gruppen, die das so hinbekommen. In diese Kategorie gehören eigentlich nur noch Anathema, doch die konnten mich dieses Jahr in Erfurt nicht mitnehmen. Dagegen vermochten Blue October das Publikum mit Leidenschaft und Druck geradezu euphorisieren! [Bericht aus Frankfurt und Fotos aus Berlin]

Rudi Brand

1. Ed Sheeran - SAP Arena, Mannheim: Überhaupt nicht meine Musik, aber was der Mann gezaubert hat und wie nah er am Publikum war, hat mich beeindruckt! [Bericht aus Berlin und Fotos aus Mannheim]

2. Uriah Heep - Musik Im Park, Schwetzingen: Super-Sound mit Elan und Power, der die Zuschauer der "Altrocker" verzaubert – Hut ab! War mein 4. Uriah Heep-Konzert und mit Abstand das Beste! [Bericht und Fotos]

3. Powerwolf - Schlachthof Wiesbaden: Ich habe bislang kaum eine fotogenere Band gesehen. Super Licht und Posen – macht einfach nur Spaß. [Bericht vom Knock Out Festival und Fotos aus Wiesbaden]

Peter H. Bauer

1. Marteria – Rock am Ring, Nürburgring: Es sollte das Highlight des Freitagabends auf dem Nürburgring sein: Das Marteria-Konzert beim Rock am Ring. Daraus wurde nichts, da das Festival am frühen Abend wegen Terrorverdacht vorläufig abgebrochen wurde. Als sich am Samstagabend rumspricht, dass Marten mit einer kleinen Crew seinen Auftritt nachholen und danach direkt zu Rock im Park reisen wird, um dort nur wenige Stunden später das Abschlusskonzert zu spielen, ist die Freude groß. Vor der Alternastage ist es schon lange vor dem Auftritt so voll wie bei keiner anderen Band dieses Festivals. Die Stimmung ist ausgelassen und Marteria – der vermutlich beste Live-Act, den wir hierzulande derzeit haben – versprüht eine Energie, als sei dies die letzte Show vor einer langen Pause. Dieses Konzert ist mit seiner Stimmung und seiner positiven Dynamik ein riesengroßer Stinkefinger in das Gesicht von allen, die Werte wie Freiheit und Gleichberechtigung sowie ein friedliches Miteinander mit Füßen treten. [Bericht aus Heidelberg und Fotos von Rock am Ring]

2. Steven Wilson – Kulturkaufhaus Dussmann, Berlin: Offenlegung: Ich bin seit Jahren großer Steven-Wilson-Fanboy. Als der Brite kurzfristig ankündigte, einen Tag vor Veröffentlichung seines Albums "To The Bone" eine halbstündige Record-Release-Show im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin zu spielen, musste ich dort hin. Zugelassen sind an diesem Tag nur rund 100 Fans. Die wohl kleinste und intimste Show, die ich je fotografiert habe. Wilson ist dabei – wie immer – sehr smart, ausgesprochen höflich, gut gelaunt und hat als besonderes Bonbon die fabelhafte israelische Sängerin Ninet Tayeb mitgebracht. Ein tolles Erlebnis, inklusive eines Momentes der echten Sprachlosigkeit, als ich vor dem eigentlichen Einlass in einen kleinen Raum geleitet werde, in dem Steven sich gerade für die Show fertig machte. [Fotos]

3. U2 – Olympiastadion, Berlin: Selten wurde bis 1987 das Image einer Band und eines Albums so stark durch einen Fotografen geprägt, wie es bei "The Joshua Tree“ von U2 der Fall war. Meiner Meinung nach wären die Iren ohne Anton Corbijn nicht das, was sie heute sind. Das Konzert in Berlin ist schon ob der schieren Größe beeindruckend: Einziges Deutschland-Konzert, Olympiastadion, Jubiläum eines der größten Alben der letzten 30 Jahre, eine Mega-Band – größer geht es kaum. An alles wird gedacht, alles ist durchchoreografiert: Aus dramaturgischen Gründen ist das Fotografieren erst ab Song 4 gestattet. Die passenden Gesten und Posen für die Fotografen (die gerade noch in Sichtweite zur Bühne ihre Superduper-Zoom-Objektive aufgebaut haben) kommen an den Stellen, an denen sie von der Tourmanagerin angekündigt wurden. Nichts wird dem Zufall überlassen. Da ist es fast ein bisschen beruhigend, dass selbst ein Prediger wie Bono offensichtlich keinen Einfluss auf das Wetter hat und es ohne Unterlass regnet. I Have Found What I’m Looking For! [Bericht und Fotos]

Leonard Kötters

1. Metallica - Lanxess Arena, Köln: Eines der größten Konzerte für mich dieses Jahr als Fotograf. Pressecrew, Kolleginnen & Kollegen und alle Abläufe sind sehr professionell. Erst, als ich zu Hause meine Bilder bearbeite, wird mir klar, wen ich da fotografiert habe. Denn aufgrund des Trubels, der Anspannung und vor allem der großen Distanz zur Bühne sind die Musiker wie aus einer anderen Welt. Aber damit habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und einige Helden meiner Kindheit fotografiert! [Bericht und Fotos]

2. Emma Ruth Rundle - Zoom, Frankfurt: Ich hatte Emma Ruth Rundle bereits kurz auf dem diesjährigen Roadburn Festival gesehen. Der Saal war gnadenlos überfüllt, aber trotzdem waren alle auf eine denkwürdige Art und Weise ergriffen von der Dame auf der Bühne. Was ich aus rein praktischen Gründen auf dem Festival nicht erleben konnte, durfte ich dann zum Jahresende nochmal in Frankfurt erleben. Eine einmalige Bühnenpräsenz, unglaubliche Stimme und trotz weniger Worte eine tolle Bindung zum Publikum. Vor dem letzten Song "Real Big Sky" steht die Protagonistin auf der Bühne und bittet den Techniker alle Kanäle zu muten, denn sie will den Song komplett unverstärkt vortragen. Während andere Künstler viele Effekte und lautes Getöse benötigen, um Eindruck zu hinterlassen, braucht Emma Ruth Rundle nur: ihre Kunst. [Bericht und Fotos]

3. Pete Doherty - Batschkapp, Frankfurt: Eines der grenzwertigsten Konzerte in meinen bisherigen 10 Jahren als Konzertfotograf. Selten waren bedingungslose Liebe und offene Abneigung im Publikum so deutlich zu spüren. Viele Stunden lässt der Künstler die Batschkapp warten, nur um dann völlig zerstört auf der Bühne zu erscheinen und als erste Amtshandlung sein Mikrofonständer Richtung Publikum zu schmeißen. Fuck Forever! [Bericht und Fotos]

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Erik Winkes

1. Bruno Mars - Eine energetische Vollgasshow vom ersten bis zum letzten Song. Funkige Grooves, Powersoul vom Allerfeinsten. Burno Mars inszeniert ein perfektes Konzert auf höchstem Niveau. [Bericht]

2. Phil Collins - Lanxess Arena, Köln: Das emotionale Highlight 2017. Phil Collins rührt zu Tränen, wie er trotz der körperlichen Einschränkung immer noch für sein Publikum auftritt. Ein genialer Musiker, der speziell im zweiten Teil des Abends seine Fans von einem emotionalen Highlight zum nächsten grandiosen Songerlebnis führt. Herausragend ist die funkige Big Band-Version des Genesis-Welthits "Invisible Touch". [Bericht]

3. JP Cooper - SWR3 New Pop Festival, Baden-Baden: Der Auftritt von JP Cooper beim SWR3 New Pop Festival zeigt eine schier endlose Bandbreite an musikalischer Qualität. Der Singer/Songwriter zeigt eine Stimmwucht, die sowohl in der Brust - wie in der Kopfstimme brillant klingt. Mal samtig weich, mal emotional tiefgängig, wechselt JP Cooper oft auch mitten im Song den Stil und baut raffinierte Wendungen ein. So sind seine Konzerte konstant faszinierend und flachen zu keinem Zeitpunkt ab. [Bericht]

Jan Wölfer

1. The Rolling Stones - Hamburg, Stadtpark: Es ist 2017 (!) und die Stones spielen in ihrem 55. Jahr ein Tourauftaktkonzert von knapp 2,5 Stunden vor gut 80.000 Fans. Und sie sind verdammt immer noch die Stones und Jagger zieht immer noch die ganz große Show ab. Unfuckingbelievable! [Bericht]

2. Paul Weller - Darmstadt, Centralstation: Weller ist jetzt auch schon seit 40 Jahren ganz vorn dabei. Und er kommt immer noch regelmäßig zu uns auf Tour, rockt immer noch das Haus und zeigt uns, dass man auch mit Ende 50 ein Ace-Face (=Top-Mod) sein kann und auch musikalisch nicht stehen bleiben muss. [Bericht und Fotos]

3. Sleaford Mods - Wiesbaden, Schlachthof: Sie transportieren die Punkidee der 70s in die Jetztzeit in einer Weise, die vom Schema her simpel, vom Effekt her jedoch genial ist: Der Sänger schimpft in brillantem Timing und mit großer Wortgewalt, während sein Kollege einfach nur vom Laptop die Backingtapes startet, mitwippt und Bier trinkt. Priceless. [Bericht]

Johannes Rehorst

1: Nick Cave – Jahrhunderthalle, Frankfurt: Das dritte Mal Nick Cave und eines der atemberaubendsten Konzerte, auf dem ich überhaupt jemals gewesen bin. Selten so etwas erlebt: Caves Charisma lenkt beinahe zwei Stunden lang das komplette Publikum, der Künstler ist in der Form seines Lebens. [Bericht und Fotos]

2. Roadburn Festival, Tilburg, NL: Mein erstes Mal Roadburn und ich war hin und weg. "Die Winkelgasse des Doom", wie es eine Freundin ausdrückte, ist einfach magisch. Einzelne Höhepunkte kann ich gar nicht nennen, wenn, dann vielleicht Warning, die gestandenen Metallern reihenweise Augenwasser verursachen oder Zeal & Ardor, die selbst einen Stromausfall zum Highlight machen.

3. Swans – halle02, Heidelberg: Das voraussichtlich letzte Mal die Swans ausgerechnet in meiner Heimatstadt sehen zu können, war natürlich toll. Der Auftritt bestätigt meine These, dass die Swans ein Vehikel für gestandene Psychopathen sind, um ihre Autoaggressionen auf der Bühne zu bewältigen und dass Michael Gira die Reinkarnation des bösen Wolfs ist. Sie werden fehlen. [Bericht und Fotos]

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Philipp Karadensky

1. Kid Dad - Rock im Schloss: Wie bitte, Kurt Cobain ist nicht tot? Und er macht jetzt herrlich depressive Grunge-Musik? Und er ist erst 16? Wer bitte sind denn KID DAD, und warum kennt die niemand? Ich kannte die Band vorher auch nicht, aber dann hat es einen Song gedauert und ich war verliebt. Heftig, wie echt diese Jungs sind.

2. Faber - Deichbrand Festival: Der sympathische Bub von Nebenan? Vielleicht für Oma. Ein Singer-Songwriter? Irgendwie nicht. Mehr eine alle-Aufmerksamkeit-fressende Stimme, die einen Haufen Nicht-Wissende und Nicht-Kenner vor der Bühne komplett in eine glückliche, tanzende und eskalativ johlende Meute verwandelt. Hey, ein Posaune spielender Schlagzeuger! Kannte ich in kleiner Besetzung und wurde für ganz gut empfunden, aber mit Band und großem BimBam noch eine ganz andere Hausnummer. [Bericht aus Heidelberg und Fotos aus Stuttgart]

3. Von Wegen Lisbeth - Feel Festival: Irgendwie kannte ich doch mehr Songs als ich dachte. Die Jungs packen unerwartet den Tanzhammer aus und rütteln das Publikum ein bisschen durch. Das komplette Set lang. Jeder im Publikum kann die Songs mitsingen. Sehr spaßig und deutlich handgemachter, als man das so von Platte erwarten würde. [Fotos vom Happiness Festival]

Dominic Pencz

1. KISS - Festhalle, Frankfurt: Ich habe die Rocker auf drei Shows gesehen. Da Kiss meine absolute Lieblingsbands seit 20 Jahren ist, war es ein besonderes Erlebnis für mich, denn ich hatte bei zwei Shows einen All Area Pass und konnte auch hinter die Bühne. Die Musiker konnte ich leider nicht treffen. Paul ist leider nicht mehr so gut bei Stimme aber Kiss sind und bleiben die heißeste Band der Welt. [Bericht und Fotos]

2. Guns N' Roses - Olympiastadion, München:  Ein absolutes Highlight, denn die Gunners sollte jeder Rock-Fan mal live gesehen haben. Axl ist bei dieser Show zum Glück gesanglich nicht ganz so schlecht drauf und Slash ist einfach Top. Geiler Hollywood-Rock.  [Bericht aus Hannover und Fotos aus München]

3. Sabaton: Die Tournee 2017 von Sabaton war für mich ein großes Spektakel. Ich hatte die Möglichkeit, die Band auf ihrer Europatournee zu begleiten. Als Tourfotograf unterwegs zu sein, macht immer doppelt so viel Spaß, weil man neben den abendlichen Shows auch andere Eindrücke sammeln kann. Die Tourneen für 2018 stehen auch schon so gut wie fest, daher bin ich gespannt, wohin es mich verschlägt. [Bericht und Fotos]

Nina Vogel

1. Sohn - Maifeld Derby, Mannheim: Das Liebhaberfestival hatte sowieso wieder ein paar tolle Highlights im Lineup, Sohn schafft es aber, besonders hervorzustechen. Mit seinen elektronischen Sounds holt er die Zuschauer vor der Fackelbühne direkt ab und lässt sie während des gesamten Sets nicht los. [Bericht und Fotos]

2. Faber - halle02, Heidelberg: Selten ein derartiges Gute-Laune-Set erlebt. Noch vor Veröffentlichung seines Debütalbums spielt Faber im ausverkauften Club Material seiner EP und des nun erschienenen Albums. Die Fans feiern ekstatisch mit. Bei der Musik, die stets einen Bogen zwischen Gesellschaftskritik und Humor spannt, überrascht es nicht, dass der Schweizer schon vor dem Debüt eine derartige Fangemeinde vorweisen kann. [Bericht aus Heidelberg und Fotos aus Stuttgart]

3. Tom Schilling & The Jazz Kids - Karlstorbahnhof, Heidelberg: Kein Jazz und keine Kids, aber eine Band, die musikalisch ganz schön was drauf hat. Ich selbst bin eigentlich nur reingestolpert, weil ich mal gucken wollte, ob der Schilling auch abseits der Leinwand was kann. Und das kann er, das Konzert hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. [Bericht]

Sascha Kilian

1. Morrissey - SchwuZ Club, Berlin: Es war exklusiv und klein, es war proppenvoll und es wurde live auf Arte übertragen. Jeder konnte also mitdiskutieren ob die exklusive Vorpremiere der Songs von "Low In High School" großartig war oder eben doch das Gegenteil. Morrissey war in Bestlaune, kam seinen Jüngern so nah wie nie zuvor und machte alle Anwesenden glücklich. Dann kam das Spiegel-Interview, Konzertabsagen in Amerika und "heaven knows we are all miserable now". [Bericht]

2. Madness - Stahlwerk, Düsseldorf: Die neue Platte "Can’t touch us now" stellten die mittlerweile nur noch 6 Londoner erst spät im November 2017 auf zwei Konzerten in Berlin und Düsseldorf in Deutschland vor. Dafür präsentierten sich Suggs, Barso und Co. in Bestform und ließen keine Wünsche offen. So viele tanzbare Hits hatte keine andere britische Popband. Long live Great Britain trotz Brexit!

3. New Street Adventure - Dreikönigskeller, Frankfurt: Eine Band, die alle Stärken britischer Popmusik und eine Menge Blue Eyed Soul in ihrer Musik vereint, spielt vor knapp einem Dutzend Leuten ab 22:00 Uhr im urigen Frankfurter Dreikönigskeller. Der Sound ist glasklar, die Bühne winzig aber der Funke springt sofort von der Band auf das Publikum über. Es sind die besonderen und unerwarteten Konzertereignisse, die einem in bester Erinnerung bleiben.

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Saron Duchardt

1. Bilderbuch - Capitol, Offenbach: Auf einer Welle des Hypes spielen Bilderbuch Anfang des Jahres in Offenbach. Ein ausverkauftes Haus mit einem Publikum aus allen Schichten und vielen Altersklassen erlebt eine entfesselt aufspielende Band, die genau weiß, was sie mit den Zuhörern anzufangen hat. Allein das Backdrop aus hunderten weißen Sneakern war den Besuch wert. Und dazu macht endlich wieder jemand das Gitarrensolo in der Popmusik groß. Danke Bilderbuch. [Bericht und Fotos]

2. Angus and Julia Stone - Schlachthof, Wiesbaden: Im Kontrast dazu steht das Konzert der Geschwister Angus and Julia Stone im Schlachthof in Wiesbaden. Ruhig, zurückhaltend und unaufgeregt präsentieren sich die zwei mit Band. Aber genau dadurch gewinnt die Musik an Wert, man kann regelrecht eintauchen in einen musikalischen Roadtrip durch Australien. [Bericht und Fotos]

3. The xx - Jahrhunderthalle, Frankfurt: Auch bei The xx in Frankfurt steht die Musik im Vordergrund. Kein Konzert mit großem Animationsprogramm fürs Publikum, aber das braucht das filigrane Zusammenspiel von Gitarre, Bass und mehrstimmigem Gesang auch nicht. Intime Stimmung und eine Super-Akustik in der Frankfurter Jahrhunderthalle. [Bericht und Fotos]

Jan-Niklas Jäger

1. The Divine Comedy - Theatervorplatz, Jena: Der romantische Meisterironiker Neil Hannon gibt einen sympathischen Napoleon, schlagfertig und witzig auch zwischen den Songs. Dazu gibt es "The Frog Princess", "Our Mutual Friend", "Catherine the Great" und weitere Highlights einer langen Diskographie unter freiem Himmel. Wunderbarer Abend! [Bericht aus Darmstadt]

2. Alex Cameron - Lido, Berlin: Auch Alex Cameron balanciert zwischen Ernst und Witz, gibt als Kunstfigur eine Parodie weißer Maskulinität ab, die gleichzeitig zutiefst tragisch ist. Seine Band sieht aus, als käme sie direkt von einer Bad-Taste-Party. Wenn Saxophonist Roy Molloy dann auch noch dem Hocker eine Review gibt, auf dem er sitzt (4 von 5 Punkten), ist klar: Diese Mischung aus Coolness und Uncoolness ist logisch eigentlich nicht möglich.

3. Tori Amos - Tempodrom, Berlin: Ich hätte nicht erwartet, dass das Konzert so gut werden würde. Die letzten Alben – das neue ausgenommen – waren alle eher unterer Durchschnitt. Doch die Atmosphäre, die Amos ganz alleine kreiert, mit ihrer Stimme und Erzählgabe und natürlich dem Piano, ist tatsächlich ziemlich einzigartig und mitreißend. [Bericht aus Berlin und Fotos aus Frankfurt]

Daniel Thomas

1. Julien Baker - Karlstorbahnhof, Heidelberg: Eine Stimmgewalt und ein Feingefühl in den Gitarrenfingern, wie es zuletzt Jeff Buckley einer Telecaster induzierte. Gänsehautmoment des Jahres: Als sie zu Ehren von Chris Cornell den Audioslave-Song "Doesn't Remind Me" covert. [Bericht]

2. Ennio Morricone - SAP Arena, Mannheim: Der Altmeister dirigiert im Sitzen ein fantastisches Orchester durch die Perlen seiner Filmmusikgeschichte. Großes Kino! [Bericht und Fotos]

3. Sting - Porsche Arena, Stuttgart: Von Police- Klassikern wie "Roxanne" bis zu seinen Solohighlights à la "Fragile" ist Sting trotz fortgeschrittenen Alters gut bei Stimme und ein Ass am Bass und Gitarre. [Bericht und Fotos aus Mannheim]

Jan Paersch

1. Bilderbuch - Docks, Hamburg: Bilderbuch ist die deutschsprachige Band des Jahres, völlig verdient spielen sie zwei Abende hintereinander im ausverkauften Docks – Abende, die Maßstäbe hinsichtlich Sound und Bühnendesign setzen. Die Lichtshow ist schlicht atemberaubend, besseres habe ich in einem Club nie gesehen. Vom Charisma dieser vier Wiener ganz zu schweigen. [Bericht und Fotos aus Offenbach]

2. Dr. Lonnie Smith Trio - Jazzfest, Berlin: Etwas gebrechlich stakst die mittlerweile 75jährige US-Legende auf die Bühne, doch wenn Smith seine Hammond-Orgel spielt, klingt er wie der 25jährige, der mit George Benson spielte. Ein ekstatisches Funk-Jazz-Konzert vor leider schläfrigem Publikum. [Fotos]

3. Chris Thile - Elbphilharmonie, Hamburg: Thile tritt solo mit seiner Mandoline im Kleinen Saal der Elbphilharmonie auf. Wer eine zarte Country-Show erwartet hat, wird überrascht: Thile singt atemberaubend und verblüfft mit seiner instrumentalen Virtuosität, nahtlos verknüpft er alte Folk-Songs mit Bach-Sonaten und "Dead Leaves and the Dirty Ground" von den White Stripes. Obendrein ist er ein grandioser Entertainer.

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Mathias Utz

1. Kraftklub - Festhalle, Frankfurt: Ihre Show ist echt und nicht gekünstelt, die Fans reißen einen buchstäblich mit und hunderte fliegende BHs runden das ganze Erlebnis ab. Das nächste Konzert ist schon gebongt! [Fotos von Rock Am Ring]

2. Rammstein - Rock im Park, Nürnberg: Die Show bei Rock im Park 17' war wie immer sehr feurig und sucht einfach ihresgleichen. Hoffe ich kann die Band nochmal live sehen und erleben.

3. Feine Sahne Fischfilet - Rock im Park, Nürnberg: Ich habe zwar jede Menge Bier und ein Bananenboot abbekommen aber das war es wert! [Fotos von Rock Am Ring]

Froher Yosofy

1. Future - Festhalle, Frankfurt: Das Konzert und die Atmosphäre sind einmalig. Ich habe noch nie so viele tanzende Menschen auf einem Konzert gesehen. Und ich meine wirklich tanzen! Die Energie ist also von der Bühne direkt in die Zuschauerreihen übergeschwappt. Es hat unfassbar Spaß gemacht, ein Teil davon zu sein!  [Bericht]

2. Showtek - New Horizons Festival, Nürburgring: Sie vereinen Hip Hop und EDM bei ihrem Auftritt auf geniale Weise. Die Drops, Übergänge und Beats machen Elektro tanzbar und für Entertainment pur ist mit der explosiven Bühnenshow und den kleinen Feuerwerken dazwischen ebenfalls gesorgt.

3. Kate Nash - Zoom, Frankfurt: Ein kleines und intimes Konzert, das beweist, dass manche Musik einfach zeitlos ist. Man begibt sich wirklich mit Kate Nash auf eine Zeitreise zehn Jahre zurück, als "Made of Bricks" erschien. Dabei beweist sie Authentizität, als sie ein Lied vorstellt, das sich (unter anderem mit ihren eigenen) psychischen Problemen beschäftigt. [Bericht und Fotos]

Beatrix Mutschler

1. DJ Bobo - SAP Arena, Mannheim: Nach all den Jahren, die mich seine Musik schon durchs Leben begleitet, durfte ich im Januar erst die Weltpremiere im Europa-Park Rust fotografisch begleiten (dort durfte man das ganze Konzert über fotografieren), und im Mai dann in Mannheim nochmal. [Bericht und Fotos]

2. Fury in the Slaughterhouse - Zeltfestival Rhein-Neckar, Mannheim: Die Band begleitet mich auch schon musikalisch einige Jährchen. Ich war damals richtig glücklich, bei der Abschiedstour im Mannheimer Rosengarten schon als Presse dabei sein zu dürfen. Der Abend war so schön und so traurig zugleich, jahrelang habe ich der Band noch nachgetrauert. Umso glücklicher war und bin ich noch, dass ich im Jubiläumsjahr erneut als Fotografin mit dabei sein durfte. Die Show in Mannheim sorgt für viel Gänsehaut, weil man sich einfach in die gute alte Zeit zurück versetzt fühlt. Traurig macht mich nur, dass dieser Zauber nach der kurzzeitigen Reunion schon bald wieder vorbei sein soll. [Bericht und Fotos]

3. Udo Lindenberg - SAP Arena, Mannheim: Seit Teenie-Zeiten verehre ich den Panikrocker total. Mein letztes Konzert von ihm lag schon zig Jahre zurück, umso überraschter und glücklicher war ich, dass ich diese lebende Legende dieses Jahr endlich mal wieder fotografieren durfte. Ich hoffe sehr, dass Udo uns und der Musikwelt noch lange erhalten bleiben wird. [Bericht und Fotos]

Achim Casper

1. Linkin Park - Southside Festival: Eines der letzen Konzerte von Chester Bennington. Das macht es im Nachhinein zu etwas sehr Wertvollem. [Fotos]

2. Die Toten Hosen - Rock im Pott: Die Hosen auf Schalke. War eine Reise wert! [Bericht und Fotos aus Magdeburg]

Ina Neumayr

1. Conor Oberst - A Summer's Tale Festival, Luhmühlen [Bericht vom A Summer's Tale]

2. Tinpan Orange - Berghain Kantine, Berlin 

3. Fury In The Slaughterhouse - Klosterhof, Wiblingen [Bericht und Fotos vom Zeltfestival Rhein-Neckar]

Kosta Iannis

1. Papa Roach - Stadthalle Offenbach [Bericht und Fotos]

2. Cypress Hill - Stadthalle Offenbach [Bericht und Fotos]

3. Gregor Meyle - Burgsommer Neuleiningen [Bericht und Fotos]

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