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alt-J (live in Mannheim, 2015) © Jannik Rulitschka

Nach den Platten haben wir in der regioactive.de Redaktion auch unsere Konzerthighlights des Jahres 2015 zusammengestellt. An der Spitze stehen zwei Bands, die ganz unterschiedlichen Jahrgängen angehören: alt-J und The Waterboys.

Mit jeweils drei Nennungen landen alt-J und The Waterboys in den Jahrescharts der besten Konzerte ganz vorne, aber auch dahinter tut sich interessantes.

Nick Cave erhält ebenso zwei Nennungen wie Paul Weller, Steven Wilson, Wanda, Bilderbuch, Turbostaat, BRNS und die Allah La's. Ebenso vielfältig sind die einzelnen Listen:

Daniel Nagel

1. Nick Cave – Liederhalle, Stuttgart: Kurz vor dem tragischen Tod seines Sohns spielt Nick Cave ein gesanglich herausragendes Konzert, das den auf CD erhältlichen Mitschnitt aus der Royal Albert Hall bei weitem übertrifft. [Konzertbericht]

2. The Waterboys – Batschkapp, Frankfurt: Ein in dieser Brillanz völlig unerwartetes Highlight. Mike Scott und Band geben in Frankfurt ein fast perfektes Rock'n'Roll-Konzert. [Konzertbericht und Fotos]

3. Michael Wollny und Gary Peacock – BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen: Das Treffen zwischen Jungstar und Altmeister erweist sich als inspirierte Kollaboration. [Konzertbericht]

Julian Kessler

1. Balthazar – Alte Feuerwache, Mannheim: Die coolste Band auf dem Planeten Erde bringt den gesamten Saal zum Tanzen. Dem hypnotischen Hüftschwung des Gitarristen Jinte Deprez kann aber keiner so wirklich das Wasser reichen. Schöner kann vierstimmiger Gesang nicht klingen. Im Anschluss des Konzerts trifft man sich vor der Tür auf ein Pläuschen mit Sänger Devoldere, der ganz lässig seine Zigarette genießt. [Konzertbericht und Fotos vom Reeperbahn Festival]

2. RDGLDGRN – Taubertal Festival, Rothenburg ob der Tauber: Der Auftritt der Band aus Virginia hat es gewaltig in sich. Während des Songs "Doing The Most" wackelt die gesamte Bühne. Die gewaltige Energie überträgt sich direkt auf die Zuschauer. [Festivalbericht vom Taubertal Festival]

3. BRNS – Maifeld Derby, Mannheim: Belgien avanciert mittlerweile zum Musikexport-Land schlechthin. BRNS schaffen es, das Brückenaward-Zelt in einen vollkommen einzigartigen Klangkosmos zu verwandeln. Irgendwann singen alle im Chor: "I've never been to Mexico!" [Festivalbericht vom Maifeld Derby]

Stefan Berndt

1. Bilderbuch, halle02, Heidelberg: Im Rückblick immer noch beeindruckend, wie Bilderbuchs Auftritt alles in den Schatten gestellt hat. Sind die Jungs aus einer geheimen Regierungs-Anstalt ausgebrochen, in der der perfekte Super-Musiker gezüchtet werden sollte? Die Wahrheit ist dort draußen. [Konzertbericht und Fotos]

2. Klaus Johann Grobe, Maifeld Derby, Mannheim: Als hätte ein verrückter Wissenschaftler einen Drogenrausch aus dem letzten Jahrhundert zu uns geschickt. Der beste Auftritt auf dem Maifeld Derby, der zweitbeste 2015. [Festivalbericht vom Maifeld Derby]

3. Dean Blunt, Alte Feuerwache, Mannheim: Vielmehr Erlebnis als Konzert. Lag wohl auch an den grünen Wolken, die aus dem Backstage-Raum kamen und dicker waren als englischer Nebel in Edgar-Wallace-Filmen. [Konzertbericht]

Melina Rehhorn

1. Bring Me The Horizon – Docks, Hamburg: Wer sich mit den neuen Songs von "That's The Spirit" auf Platte nicht anfreunden kann, wird live davon überrascht, wie gut die Synthie-Sounds funktionieren. Unterfüttert mit bebendem Bass und schnellen visuellen Effekten verwandeln die Briten ihre Show in ein intensives Epos.

2. Casper – Daddy Blatzheim, Dortmund: Nur ausgestattet mit einem Mikro, ohne viel Schnickschnack und dem DJ der Drunken Masters beweist der Rapper, dass er nicht nur melodischen Indie-Rap beherrscht, sondern immer noch so rhymen kann wie in seinen Anfängen. "Hinterland"-Tracks werden mit neuen Remixen versehen und auch der Trap lässt grüßen. Drei Stromausfälle und von der Decke fallender Putz machen den Abend zu einem unvergesslichen Abriss. [Konzertbericht]

3. All Time Low – SSE Arena Wembley, London: Hierzulande füllt die Band aus Baltimore Clubs, in Großbritannien hingegen ganze Stadien. Die Shows von All Time Low zeichnen sich durch schnelle und spaßige Pop-Punk-Melodien, pubertären Humor und eine faszinierende Lichtshow aus, die in ein energiegeladenes Erlebnis resultieren. Gespickt mit Gastauftritten von Singer/Songwriterin Cassadee Pope und You Me At Six-Frontmann Josh Franceschi versprüht nicht nur der Name Wembley allein seinen Zauber.

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Jana Scheid

1. Refused – Schlachthof, Wiesbaden: Nach so langer Zeit endlich mein erstes Refused-Konzert! Hart, schweißtreibend, wütend, grandios. Frontmann Dennis Lyxzén ist ein Tier auf der Bühne und das Publikum noch von der alten Punk-Schule: rau, aber herzlich.

2. Bilderbuch – halle02, Heidelberg: Der Wahnsinn! Wer da nicht tanzt hat die Welt nicht verstanden. Alleine die Bühnenoutfits von Sänger Maurice Ernst sind einen Konzertbesuch wert, die Show lässt wirklich niemanden kalt und integriert auch die älteren Songs der Truppe ins Programm. [Konzertbericht und Fotos]

3. alt-J – Maimarkthalle, Mannheim: Man muss sich schon im Klaren sein, dass alt-J absolut keine unnötige Energie in irgendeine Art von Bewegung auf der Bühne verschwenden. Die braucht es auch nicht: Die atemberaubende Musik zusammen mit der aufwendigen Lichtshow füllen die Halle bis in die letzte Ritze aus. Schade allerdings: Das Konzert ist bei weitem nicht ausverkauft. Ein Verlust für jeden, der das verpasst hat! [Konzertbericht und Fotos]

Patrick Unrath

1. Switchfoot – Alte Feuerwache, Mannheim: Besser geht’s nicht: Energie und Leidenschaft des kalifornischen Alternative Rock-Fünfers sind live hochgradig ansteckend. Spielerisch aller erste Sahne, extrem eingängig, immer sehr publikumsnah und ein motivierender, charismatischer Frontmann. Die Solo-Akustikperformance als Zugabe nach dem Konzert direkt vor dem Nightliner bleibt unvergessen. Bitte mehr davon!

2. Papa Roach – Festhalle, Frankfurt: Was soll man zu dieser Truppe noch sagen? The one still swinging. Wo Papa Roach draufsteht, ist Papa Roach drin! Nicht umsonst sind die Jungs im unbeständigen Musikbusiness eine felsenfeste Konstante, live eine absolute Wucht und ein Garant für einen schweißtreibenden Abend. [Konzertbericht und Fotos]

3. Marsimoto – Maimarktclub, Mannheim: Ich habe dieses Jahr wieder eine Menge gesehen, aber keines dieser Konzerte wird mir visuell so in Erinnerung bleiben wie das von Marsi-fucking-moto. Wem Marteria zu Mainstream ist, der wird bei seinem Alter Ego fündig. Wer hätte gedacht, dass übers Kiffen zu rappen so unterhaltsam sein kann!? Im wahrsten Sinne ein Highlight – auch für Nichtraucher. [Konzertbericht und Fotos]

Nina Vogel

1. Wanda – halle02, Heidelberg: Wanda haben mit ihrem Wiener Schmäh und ihrem Machogehabe alles zerlegt. Da konnte man sich vor Bussis und Amore nicht retten! [Konzertbericht und Fotos]

2. alt-J – Maimarkthalle, Mannheim: alt-J haben gezeigt, dass eine Show auch ohne große Bewegung und anderen Schnickschnack auskommt, wenn die Musik stimmt. Und das hat es bei ihnen getan. Großartige Songs, die man live einfach mal gehört haben muss. [Konzertbericht und Fotos]

3. Aurora – Maifeld Derby, Mannheim: Aurora ist noch ein Neuling am Pophimmel, hat noch nicht mal eine eigene Platte veröffentlicht. Und trotzdem schafft die 18-jährige es bei ihrer Show im Palastzelt alle in ihren Bann zu ziehen. Da geht noch was! [Fotos vom Maifeld Derby]

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Konrad Bender

1. Apparat – Nationaltheater Mannheim, Enjoy Jazz: Sascha Ring lässt bisherige Konzepte von Musik hinter sich und betritt neue Ebenen des Klangs und der Konzertgestaltung. Danke, Enjoy Jazz, für dieses Booking und den Mut, über den Tellerrand hinaus zu schauen! [Konzertbericht]

2. Turbostaat – Häll, Heidelberg: Wie nicht anders gewohnt verwandeln Turbostaat im ohnehin schon unnormal heißen Juli das Häll in den Moloch, den Schmelztiegel der Ekstase. Temperaturen jenseits von Gut und Böse mischen sich mit Feierwütigkeit und einem großen Tropfen Wermut ob des baldigen Endes der Musikkneipe. Fulminant! [Konzertbericht und Fotos]

3. Young Fathers – Karlstorbahnhof Heidelberg, Enjoy Jazz: Das Trio bricht Genregrenzen auf und zeigt, dass Live einfach besser als Platte ist. Selten habe ich in fünfzig Minuten ein so intensives und unmittelbares Konzert erlebt, wie hier. Das nächste Mal live als Vorband von Massive Attack, mehr muss man nicht sagen. [Konzertbericht und Fotos]

Johannes Rehorst

1. Nick Cave – Liederhalle, Stuttgart: Dirty Old Nick croont, post und schwingt die Hüfte, als ob es kein Morgen gäbe. Und das stimmlich in nahezu perfekter Form und einer Liveband, die Blixa Bargeld nicht allzuoft vermissen lässt. [Konzertbericht]

2. Einstürzende Neubauten – Pfalzbau, Ludwigshafen: Genau. Blixa Bargeld. Der hat ja auch eine Band. Mit der hat er den 1. Weltkrieg vertont. Geschichtsunterricht à la Bauten. Verstörend, laut und chaotisch. Wie das Thema eben. [Fotos]

3. Turbostaat – Häll, Heidelberg: Wenn der Schweiß von der Decke tropft und das Barpersonal literweise Wasser umsonst ausschenkt, dann war der Staat in Heidelberg. Husum, verdammt! [Konzertbericht und Fotos]

Max Rosenthal

1. Saltatio Mortis – Summer Breeze: Auf jeden Fall haben sie eins der stimmungsvollsten Konzerte auf dem Festival geliefert, obwohl sie bei Mittagshitze und Tageslicht ranmussten. Warum ich sie aber ausgerechnet auf Platz 1 setze, ist nicht so leicht objektiv zu sagen. Vielleicht, weil keine andere Band so zum Mitsingen und -springen eingeladen hat und die Songs vom neuen Album auch echt ziehen. [Fotos aus Speyer]

2. Equilibrium – Schwimmbadclub, Heidelberg: Meine langjährige Lieblingsband auf der ungefähr kleinsten Bühne der Welt. Egal wo man stand, stand man Front Of Stage. Besser gehts eigentlich schon mal nicht. Auch wenn die Setlist ein paar Defizite hatte und einige Knaller mit Helge Stangs genialen Texten von den alten Alben gefehlt haben, war man nach dem Konzert ganz schön verschwitzt und durch im guten Sinne.

3. Heidelberger Sinfoniker mit Haiou Zhang – Stadthalle, Heidelberg: Das Konzert für die intellektuelle Quote. Zunächst einmal ist der Solist technisch virtuos in einem Maß, dass man trotz medialer Überflutung mit Virtuosentum nach der Live-Darbietung beeindruckt zurückbleibt. Zu genau diesem Zweck hat er sich aber auch entsprechend geschickt inszeniert und in der Zugabe eine Bearbeitung von Mozart Rondo alla Turca zum Besten gegeben, die jenseits von gut und böse war. Das Orchester dagegen hat es a) geschafft, Haydn nicht langweilig klingen zu lassen und b) die Reformationssymphonie von Mendelssohn gespielt, die ich sehr gern mag. Die wurde mit dem ihr angemessenen Pathos vorgetragen. Nur den 3. Satz als Zugabe zu wiederholen war überflüssig – auch wenn er sehr schön ist.

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Erik Winkes

1. Tom Jones – Alte Oper, Frankfurt: Der Tiger in absoluter Höchstform. Eine energetische Show vom ersten bis zum letzten Song. Ein Hochgenuss für echte Musikfans. Gestört haben nur die Ordner, welche die Leute immer wieder zum Hinsetzen gezwungen haben. [Konzertbericht und Fotos]

2. Lionel Richie – Festhalle Frankfurt: Altmeister Lionel Richie schafft es auch ohne neue Hits, mit seinem Charme und seinem Entertainment ganze Hallen in Ekstase zu versetzen. Er arbeitet wie ein Pferd auf der Bühne, schwitzt gefühlte 10 Handtücher pro Show voll und reißt die Leute auch ohne Aufforderung permanent aus den Sitzen. [Konzertbericht und Fotos]

3. Seeed – Lollapalooza Berlin: Nach dem schon gigantischen Auftritt beim Hessentag 2014 schien eine Steigerung unmöglich zu sein. Doch Seeed haben es beim Lollapalooza definitiv geschafft. Gefühlt drängten sich bei ihrem Auftritt schon 30 Minuten vorher alle 50.000 Festivalbesucher nur vor ihre Bühne und feierten dann gemeinsam ein ausgeflipptes Happening. Der energetische Flow schwappte von der Bühne ins Publikum und dort herrschte von Anfang bis Ende spätsommerliches Partyfeeling. Es war das beste Konzert beim Lollapalooza. [Fotos vom Lollapalooza]

Torsten Reitz

1. Udo Lindenberg – Commerzbank-Arena, Frankfurt: Was will man an einem lauen Sommerabend mehr als über drei Stunden energiegeladene Show gespickt mit jeder Menge Klassikern, zahlreichen Gaststars und tollen Effekten? Sogar der Sound meinte es an diesem Tag gut mit dem Publikum in der prall gefüllten Commerzbank-Arena. Egal, was man von Lindenberg auch sonst so halten mag – mit seiner diesjährigen Stadiontour hat der "kleine Udo" die Messlatte für sich und für andere sehr hoch gelegt. [Konzertbericht und Fotos]

2. David Gilmour – König-Pilsener-ARENA, Oberhausen: Die lebende Legende lässt sich nicht allzu häufig live blicken. Bei seinem einzigen, natürlich komplett ausverkauften Auftritt in Deutschland ließ er es mit Phil Manzanera, jeder Menge Pink Floyd und allerhand Material seines aktuellen Albums "Rattle That Lock" dafür umso mehr krachen. Vielleicht wird der Traum ja Realität, die Gerüchte bewahrheiten sich und der Meister kehrt im nächsten Jahr für einige Open-Air-Veranstaltungen zurück. [Konzertbericht und Fotos]

3. Robert Plant – Jahrhunderthalle, Frankfurt: Es ist erstaunlich, wie sich der alte Mann ständig selbst neu erfindet, während um ihn herum ständig nach einer Led Zeppelin-Reunion krakeelt wird. Natürlich gab es bei seinem Stelldichein in Frankfurt auch haufenweise Songs seiner unsterblichen früheren Band, die von seiner neuen Truppe jedoch dankenswerterweise neu interpretiert wurden. Plant hat sich auf eine spannende (Zeit-)Reise begeben, zurück zu den Wurzeln – und in die Zukunft, die hoffentlich noch mehr solcher Abende bietet. [Konzertbericht]

Karolin Kupfer

1. Sufjan Stevens – Colosseum Theater, Esssen: Und danach erst mal ganz lange nichts. Perfektionierter Sound, wunderschöne Location und keine großen Worte – man hätte man "Carrie & Lowell" nicht besser präsentieren können. [Konzertbericht und Fotos]

2. Viet Cong – Blue Shell, Köln: Eng, heiß, laut. Authentischer Post-Punk, authentische Show.

3. BRNS – Maifeld Derby, Mannheim: Mein heimliches, kleines Festival-Highlight im Brückenaward-Zelt. [Festivalbericht und Fotos]

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Jan Paersch

1. Ride – A Summer's Tale Festival: die englischen Shoegazer haben sich für viel zu wenige Reunion-Gigs zusammengetan. Großartiges Gitarren-Inferno. [Festivalbericht]

2. Songhoy Blues – A Summer's Tale Festival: hypnotische Grooves, inspiriert von Hendrix, John Lee Hooker und afrikanischem Blues. Ekstatisch und tanzbar – eine Band, die stets die pure Freude an der Musik ausstrahlt. [Festivalbericht]

3. Paul Weller – Docks, Hamburg: Der "Changingman" braucht keinen einzigen Song seiner ehemaligen Bands The Jam und The Style Council, um ein furioses Rockkonzert in grandiosem Sound zu spielen. [Konzertbericht]

Sascha Kilian

1. Morrissey – Hugenottenhalle, Neu-Isenburg: Selbst mir einer unterdurchschnittlichen Platte und hemdsärmliger Rockband im Rücken strahlt der Mancunien auch mit 56 Jahren noch sehr viel heller als andere Performer; auch weil er gekonnt in seinen Backkatalog greift. Neu-Isenburg landet am Ende auf Platz 5 seiner ganz persönlichen Europatourneechars. "We hate it when our friends become succesful." Oder Köln? [Konzertbericht und Fotos]

2. Waterboys – Batschkapp, Frankfurt: Mike Scott hat 2015 eine unfassbar gute Liveband am Start mit der er seine starke neue Platte "Modern Blues2 kraftvoll in Szene setzt. Scott und sein Sidekick Wickham sind über jeden Zweifel erhaben und reißen das mitgealterte Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. "The Whole of the moon", nicht weniger! [Konzertbericht und Fotos]

3. Roger Hodgson – Schlosspark, Weinheim: Als bräuchte es noch einen Beweis, dass der 65-jährige Engländer die größten Popevergreens der Siebziger mitverfasst und stimmlich geprägt hat: Die Generation 50+ ist euphorisiert und tanzt im strömenden Juniregen. [Konzertbericht und Fotos]

Jan Wölfer

1. The Waterboys – Frankfurt: Nicht nur die Platte des Jahrzehnts, auch live überzeugen Mike Scott und seine Waterboys. Fantastisches Konzert, toller Sound, grandiose Songs. [Konzertbericht und Fotos]

2. Paul Weller/The Vals – Köln: The Vals aus Belfast stimmen hervorragend auf den Gig ein und dann kommt Weller mit seiner Band und beweist, dass er auch mit zu dem Zeitpunkt noch unveröffentlichten neuen Songs überzeugen kann. [Konzertbericht aus Hamburg]

3. Allah-La's – Frankfurt: Eng, heiß, wild - retro aber trotzdem überaus lebendig. Psychedelisch-analoge-60s-Party mit sehr jungem Publikum. [Konzertbericht aus Frankfurt und Fotos vom Maifeld Derby]

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Joy Görig

1. Mötley Crüe + Alice Cooper – Stuttgart: Für mich lebende Legenden, ganz klar! Zudem war die Show einfach unvergesslich und die aufwendigste die ich bisher gesehen habe. [Fotos von Alice Cooper und Fotos von Mötley Crüe]

2. Rock im Park – Nürnberg: So viele erstklassige Bands auf einem Haufen, darunter Marilyn Manson, Rise Against... kann ja nur in die Top 3 kommen! Zudem war es mein erstes Mal bei einem so großen Festival und ist definitiv einige Wiederholungen wert! [Festivalbericht und Bilderspezial]

3. Das Fest am Samstag – Karslruhe: Mit dem Lineup am Samstag hatte das Fest direkt ins Schwarze bei mir getroffen. The Subways und The Kooks! [Konzertbericht und Bilderspezial]

Leonard Kötters

1. Slayer – Jahrhunderthalle, Frankfurt: Die Könige des Thrash Metals das erste Mal in Frankfurt. Nicht nur für mich eine überragende Show, sondern auch für den Rest der fast auverkauften Jahrhunderthalle. Nach all den Jahren, Besetzungswechseln und Todesfällen immer noch eine Killer-Band! Still reigning in blood! [Konzertbericht und Fotos]

2. Dave Matthews Band – Jahrhunderthalle, Frankfurt: Eine grandiose und überragende Band. In den USA füllen sie Stadien und auch in Europa sind sie für ihre ausufernden und mitreissenden Shows bekannt. Ich hatte die Band vorher nicht so auf dem Radar, bin aber restlos begeistert. [Konzertbericht und Fotos]

3. Steven Wilson – Hugenottenhalle, Neu-Isenburg: Eine der am besten inszenierten Shows dieses Jahr. Dass eine Inszenierung nicht mangelnde Authenzität bedeutet, hat Steven Wilson in der Hugenottenhalle gezeigt. Mit viel Liebe zum Detail hat er Songs, Licht und Videoprojektion zu einer fuliminaten Show zusammengestellt und dabei beide Füße auf dem Boden und immer einen Draht zum Publikum behalten. [Konzertbericht und Fotos]

Daniel Thomas

1. The Notwist – Southside: The Notwist beherrschen, jeder vermeintlich dynamischen Klimax noch eine Krone aufzusetzen und gehören damit zu diesem sehr kleinen Kreis an Bands, die auf Platte schon mehr als überzeugen, aber live noch eine ganze Spur besser sind. [Festivalbericht und Übersicht vom Southside Festival]

2. Mogwai – Maifeld Derby: Wortkarg, Laut, Geil – der Soundtrack für das Staunen an sich. [Festivalbericht vom Maifeld Derby und Fotos von Mogwai]

3. Love A – Open Flair: Druckvoll wie ein Vorschlaghammer, ohne dass der Gitarrist auch nur ein einziges Mal einen Verzerrer ansteuert. Außerdem hat die Band mit "Wenn man sie kennt, kann man getrost die Regeln brechen / Weil die meisten doof sind, fällts uns gar nicht schwer / Nur wer mal aufgestanden ist, der darf sich setzen / Und darum bleiben hier so viele Stühle leer" die Zeile des Jahres auf ihrer Seite.

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Kerstin Lammer

1. Ólafur Arnalds – Stuttgart Festival, Messegelände Stuttgart: Isländische Mystik trifft Stuttgarter Unwetter: Rechts geht die blutrote Sommersonne unter, von links ziehen die Gewitterwolken mit ihren Wetterleuchten und Blitzen bedrohlich heran. Ein Naturspektakel, das nicht besser zu der sphärisch schönen Musik hätte inszeniert werden können.

2. Noel Gallagher – Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf: Noel war zwar im Nachhinein selbst nicht mit dem Konzert zufrieden, da er zu nervös wegen der Kameras war, doch die pöbelnden Briten neben mir haben die Stimmung hochgehalten – ich freue mich schon auf Köln 2016! [Konzertbericht und Fotos vom Southside Festival]

3. Editors – Palladium, Köln. Meine wahrscheinlich bisher meistgesehene Band und sie überzeugen mich live immer wieder: So sehr, dass ich am liebsten gleich auch noch nach Offenbach gegangen wäre.

Christian Grube 

1. Kiss – Leipzig: Weniger wegen der Musik, mehr wegen der immer noch geilen Show! [Konzertbericht aus Berlin und Fotos aus Hamburg]

2. Steven Wilson – Berlin: Einfach der Hammer, musikalisch und showtechnisch in sich absolut stimmig. [Konzertbericht und Fotos aus Neu-Isenburg]

3. Gaslight Anthem – Highfield: Toller Schlußpunkt in Europa. Nicht umsonst werden sie als junge Nachfolger Springsteens gehandelt. [Fotos vom Southside Festival]

Susann Heinrich

1. Imagine Dragons – Max Schmeling Halle, Berlin: Mit neuen Songs im Gepäck in den großen Hallen Deutschlands, überzeugten Imagine Dragons auch in diesem Jahr. Deshalb ist die Band auch verdient auf Platz 1! Eine Show, die noch lange im Gedächtnis blieb! [Konzertbericht und Fotos aus der SAP Arena, Mannheim]

2. Culcha Candela – Werk 2, Leipzig: Mit gewohnt tanzlastiger Show inklusive 2 Tänzerinnen und zusätzlich zwei Background Sängerinnen, konnte man fast vergessen das vor ihrer Pause noch zwei Männer mehr auf der Bühne standen. Dazu neue und alte Songs und man hätte am liebsten den ganzen Abend weitergetanzt und gesungen! [Fotos aus dem Maimarktclub in Mannheim]

3. Måns Zelmerlöw – Frannz Club, Berlin: Normalerweise stehen Eurovision Song Contest Gewinner nicht unbedingt auf meiner Liste der Konzerte die ich unbedingt sehen muss, bei dem Schweden der den Titel 2015 gewann, machte ich eine Ausnahme und wurde nicht enttäuscht! Eine Show die überzeugte und ein Sänger von dem man hoffentlich noch einmal hören in Deutschland wird!

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Rudi Brand

1. Udo Lindenberg – Frankfurt: Drei Stunden Hammer-Performance - super Sound - super Show. [Konzertbericht und Fotos]

2. AC/DC – Hockenheim, Hockenheimring: Gigantisch groß. [Konzertbericht und Fotos]

3. Peter Maffay – Mannheim: Klasse Band, guter Sound. [Konzertbericht und Fotos]

Achim Casper

1. Florence and the Machine – Southside [Festivalbericht und Fotos]

2. Agent Fresco – Café Central, Weinheim [Konzertbericht und Fotos]

3. Alt-J – Southside [Konzertbericht und Fotos]

Saron Duchardt

1. Wanda – halle02, Heidelberg [Konzertbericht und Fotos]

2. Gloria – Sankt Peter, Frankfurt [Fotos]

3. Allah La's – Maifeld Derby, Mannheim [Festivalbericht und Fotos]

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