Moderation: Insa Wilke In ihrem neuen Buch (S. Fischer) erkundet Carolin Emcke, was radikaler Humanismus heute bedeutet. Seit über 20 Jahren reist die Friedenspreisträgerin und frühere Krisenreporterin nach Israel und Palästina. Der Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 und der Krieg in Gaza haben ihre Fragen verschärft. In Gesprächen mit Menschen aus Be’eri, Jenin, Tel Aviv und Ramallah sucht sie nach den blinden Flecken unserer Empathie: Wessen Leid sehen wir – und wessen nicht? Wozu verpflichten uns Geschichte und Menschenrechte? Ein Abend über die Möglichkeit eines universalen Wirs – in einer Zeit, in der selbst Mitgefühl parteiisch geworden ist.
ADRESSE: NS-Dokumentationszentrum München Max-Mannheimer-Platz 1 Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum // Stiftung Literaturhaus Keine Anmeldung // first come, first served
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