We Present #16: Aloni/Witt, Krohn, Gonzales-Fernandez - Junge Hamburger Performance

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We Present #16: Aloni/Witt, Krohn, Gonzales-Fernandez - Junge Hamburger Performance, Hamburg

Sep.
12
2020
Samstag, 12. September 2020, 20:15 Uhr
Lichthof Theater, Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg

Veranstalter:

LICHTHOF Theater gGmbH, Bahrenfelder Chaussee 14, 22761 Hamburg, Deutschland


WE PRESENT #15 zeigt drei Performances die um Autobiografisches kreisen:
Wie wachse ich in einem sozialistischen System auf, das kapitalistisch agiert? Was ist meine Arbeit wert? Und wie kann ich am Ende des Lebens glücklich sein?

Anna-Kirstine Linke, Christine Korfant
SCHATTEN (EURYDIKE SAGT)
„Das mit ihm und mir, das war was Festes. Aber ich bin nicht mehr fest und werde auch nicht mehr fest sein.“ Wie trennt man sich von einem Menschen, mit dem man sein Leben verbracht hat? Und woher kommt das Vertrauen, noch mal ganz neu zu beginnen? Eurydike trennt sich von Orpheus und nimmt Anlauf in Richtung – ja, was eigentlich? Selbstbestimmung? Freiheit? Sie bricht auf wie die Holzfällerin in den Wald. Mit der Musik ihres Lebens. Und einem Teppich unterm Arm. Durch Erinnerungsfetzen und Gedankenstriche.

Mit: Christine Korfant
Regie: Anna-Kirstine Linke
Kostüm: Donata Deck
Dramaturgie: Valentina Tepel
Probenfreund*innen: Lorenz Nolting, Lisa Pottstock

Christopher Ramm
BEYOND PRICE
Ein Leben lang arbeiten wir. Jobs die wir hassen, Jobs, die wir lieben. Berufe werden zur Berufung, Kolleg*innen werden zu Freund*innen und der Spaß kennt keine Grenzen. Wir sind die Arbeitsgesellschaft. Arbeit organisiert unseren Alltag, unser Leben und sogar unsere Träume. Doch nicht jede Arbeit scheint gleich viel wert zu sein.
Im Mai 2018 starb die Großmutter des Performers Christopher Ramm im Alter von 90 Jahren. Die Familie sagt, sie hat nie gearbeitet, ihr Mann hat das Geld verdient. Lohnarbeit vs. Reproduktive Arbeit? Was ist mehr wert? Der 27jährige Christopher steht am Beginn seines Arbeitslebens gemeinsam mit den Seniorinnen Liesl (81) und Marie (71) auf der Bühne. Zusammen haben sie einhundertsiebzig Jahre Arbeitserfahrung. In einer Performance über Genrationen und Geschlecht beleuchten sie ihre Biografien und verhandeln den Wert von Arbeit.

Von: Christopher Ramm
Mit: Liesl Lappat, Marie Gieskes, Christopher Ramm
Outside Eye: Swaantje Gieskes
Bühne: Carolina Brandt

Dong Zhou
TRÄUME DES SOZIALISTISCHEN MÄDCHENS
„Es war ein seltsames Gefühl, sozialistische Theorie zu lernen und sich gleichzeitig dem enormen wirtschaftlichen Wandel zu stellen. Die Kollisionen zwischen dem Lehrbuch und dem Leben, dem Kollektivismus und der Erregung des Selbstbewusstseins waren mein Alltag.“
Mit Geigenspiel, Performance, elektronischer Musik und Videoprojektionen erzählt die Performerin im „Stream of Consciousness“ von ihren Kindheitserfahrungen, ihrer Zeit als Orchestermusikerin und ihren Erfahrungen als Frau.
Komposition / Performance: Dong Zhou
Tontechnik: Yat-Fung Wong

Gefördert durch:
Claussen Simon Stiftung

Foto: Nana Xu

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