Info
Wie werden Körper unter den Bedingungen von Überwachung, Zuschreibungen und gesellschaftlichen Normen geformt und können dennoch Handlungsräume behaupten? Choreografin und Performerin Parvin Saljoughi entwirft in „Feral Reverie“ einen Bühnenraum, in dem Gewissheiten ins Wanken geraten. Drei Performer*innen bewegen sich durch eine Welt aus digitalen Landschaften, Störungen und Verschiebungen. Bewegungen brechen ab, Rhythmen geraten aus dem Takt – aus Momenten des Kontrollverlusts entstehen neue ...Mehr anzeigen Formen des Miteinanders. Projektionen, 3D-Animationen und ein dichtes Sounddesign erweitern den Bühnenraum zu einer flirrenden Zwischenwelt.
„Wildheit“ versteht Saljoughi als Bild für das Unkontrollierbare, für eine Form des Widerstands gegen das, was Menschen lesbar, berechenbar und kontrollierbar machen soll. In der Choreografie werden Störungen, Brüche und Unschärfen sowie Irritation zu neuen Möglichkeitsräumen. „Feral Reverie“ ist eine intensive Auseinandersetzung mit Freiheit, Verletzlichkeit und der Frage, was von uns bleibt, wenn vertraute Ordnungen zerfallenWeniger anzeigen