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Living Room erzählt von Herkunft, Generationenbeziehungen und postmigrantischen Erfahrungen. Weniger Text
Eine Eckcouch. Ein Klavier. Eine Doppeltür, zur Seite ein Fenster. Teppichboden, alte Tapeten, Familienfotos, Zeichnungen und Malereien des Vaters. Ein Klavier voller Notenhefte. Ein Wohnzimmer. Persönlich und vertraut – und zugleich stellvertretend für viele Wohnzimmer von Menschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Deutschland migrierten.
Mit Living Room lädt Subbotnik in ein ...Mehr anzeigen Wohnzimmer ein, das zugleich Erinnerungsraum, Archiv und Bühnenbild seiner selbst ist. Die Inszenierung rekonstruiert das Wohnzimmer von Kornelius Heidebrechts Eltern in Duisburg und macht diesen Raum zur eigentlichen Hauptfigur des Abends.
Living Room erzählt von Herkunft, Generationenbeziehungen und postmigrantischen Erfahrungen. Dokumentarisches Material wird mit poetischer Bühnenarbeit verbunden und fragt danach, was wir mitnehmen, was wir zurücklassen müssen – und was wir weitergeben können. Die Arbeit ist eine intime Auseinandersetzung mit Erinnerung, Herkunft und der Frage, was ein Zuhause über die eigene Lebenszeit hinaus bewahren kann.
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Eine Koproduktion zwischen Orangerie Theater Köln und FFT Düsseldorf
Konzept & Regie: subbotnik (Engel, Heidebrecht, Zhukov) | Performance, Text, Musik: Ernst Heidebrecht, Kornelius Heidebrecht, Lena Heidebrecht & Oleg Zhukov | Szenografie: Jakob Engel | Video: Marja Suna Vormann | Ausstattungsassistenz: Johanna Sowka | Assistenz: Rosanna Veza Schardt | Dramaturgie: Felizitas Stilleke | Produktionsleitung: Kompliz:innen (Franzi Hauser, Esther Schneider & Immanuel Bartz) | Management: Béla Bisom / transmissions
Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, Fonds Darstellende Künste, Kunststiftung NRW, Stadt Köln, Kulturamt der Landeshauptstadt DüsseldorfWeniger anzeigen