»Maja y Bastarda« von und mit Laila Tafur Was passiert, wenn traditionelle Tänze angeeignet, verwandelt und neu zusammengesetzt werden, bis etwas Neues entsteht – hybrid und vielschichtig? »Maja y Bastarda« ist eine Tanz-Performance im Rahmen von Baila España, einem deutschlandweiten Programm des Instituto Cervantes, das dieses Jahr erstmals auch in Hamburg im MARKK gastiert. Die Performance von Laila Tafur beschäftigt sich mit Flamenco und anderen Tanzformen, die oft als nicht “pur” oder wenig ernsthaft gelten, und setzt sie neu in Beziehung zueinander. Aus diesen Einflüssen entsteht eine hybride, vielschichtige Tanzsprache zwischen Tradition und Gegenwart. Die Arbeit hinterfragt Vorstellungen von Authentizität und zeigt Tanz als lebendigen Prozess der Verwandlung, Weitergabe und Neuerfindung.
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Laila´s Bio
Die andalusische Tänzerin und Künstlerin Laila Tafur (Granada, 1984 studierte Choreografie in Reykjavík, Lissabon und Barcelona und absolvierte zudem ein Masterstudium am Museo Reina Sofía sowie ein Programm am MACBA in Barcelona, wo ihr Interesse an performativen, humorbasierten und körperlich vermittelten Wissensformen entstand. Sie wurde als beste Tänzerin bei Choreografiewettbewerben in Maspalomas und Madrid ausgezeichnet und arbeitete mit Künstler*innen wie Janet Novás, Xavier Le Roy, Jérôme Bel, Manuel Rodríguez und Albert Quesada zusammen. Heute verbindet sie ihre Lehrtätigkeit am Konservatorium von Málaga mit ihrer künstlerischen Praxis.
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