Info
Jeden Tag werden wir eingeordnet: nach Sprache, Aussehen, Kleidung oder Herkunft. Wir passen in Schubladen, jedoch manchmal auch nicht. ICH KOMME VON ist ein performatives Stück über Identität, Sichtbarkeit, Schubladendenken und die Frage, was wir voneinander wissen. Die Jugendlichen der Jugendkunstschule Dresden gehen in persönlichen Recherchen, Begegnungen und Gesprächen den Geschichten nach, die sie geprägt haben, und suchen nach jenen, die im Alltag kaum sichtbar sind. Dabei stoßen sie auf Leerstellen, Vorurteile und neue Perspektiven. Ausgangspunkt ist die Frage, warum jüdisches Leben im eigenen Alltag oft nicht sichtbar ist. Kennen wir überhaupt eine einzige Person, die jüdisch ist? Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Welche Bilder haben wir voneinander – und welche Geschichten fehlen? Ein künstlerischer Dialog aus jugendlicher Perspektive mit Sprache, Bewegung und theatralen Elementen. Eine Empfehlung für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren.
Spieler*innen der Jugendkunstschule Dresden: Albert Dietrich, Finja Draheim, Clara Fichtner, Elsa Jetter, Eleanor Langton, Aljoscha Löser, Juliette Löser, Ona Moesl, Arja Rückert, Magda Simang, Pauline Wendrock | Theaterpädagogik: Nicole Dietz, Melanie Lang | Bühnenbild und Kostüme: Helene Immel
Eine Produktion der Jugendkunstschule Dresden im Rahmen des Themenjahres TACHELES 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.
Dauer: ca. 60 Minuten
+++ Die Veranstaltung findet am 2. November im Bürgerhaus Prohlis, Gamigstraße 26, 01239 Dresden statt, am 3. November im Societaetstheater. +++
Ticketpreis für Schulklassen: 3 Euro pro Schüler*in (Begleitperson frei)
Für die Vorstellung im Bürgerhaus Prohlis am 2. November wird um Voranmeldung gebeten:
[email protected]Im Anschluss an beide Vormittagsvorstellungen findet ein von Nachgespräch mit einigen Spieler*innen statt, zu dem die Schüler*innen herzlich eingeladen sind.