Schon beim ersten Song "Fire" drückt Marc Broussard seine mächtige Stimme mit geballter Stimme in den Saal. Die Zuschauer gehen enthusiastisch mit, lassen sich von der Energie seiner Stimme und dem rockigen Gitarrensound anstecken.
Enthusiastische Zuschauer
Nicht weniger fesselnd ist das groovende, lässige "Time Is A Thief". Besonders intensiv wird es immer dann, wenn sich Broussard und der Keyboarder gegenseitig anheizen.
Die Power-Ballade "Carry My Name" wird neben dem kraftvollen Soulgesang akzentuiert durch die heulenden Gitarrenriffs. Am Ende explodieren sowohl die energetisch, heulenden Riffs als auch Marc Broussard mit seiner gewaltigen Stimme. Das Publikum ist schon jetzt enthusiastisch mit dabei und feiert die fünf Musiker auf der Bühne lautstark ab.
Intensive Klänge
Marc Broussard überzeugt aber nicht nur mit Kraft und Energie, sondern zeigt auch seine weiche Seite. Die gefühlvoll gesungene Soul-Ballade "Easy To Love" verführt viele Zuschauer zum sanften Mitwippen. Am Ende drückt er seine Stimme dann doch wieder mit voller Wucht nach oben.
Es folgt der erste gefeierte Cover-Song des Abends. Das rhythmisch groovende "Hallelujah I Love Her So" stammt im Original von Ray Charles. Die Luft förmlich zerreißt "Fever", der elektrisierende Blues-Song, den Marc Broussard gemeinsam mit Joe Bonamassa und Josh Smith aufgenommen hat. Der rockige Gitarrensound dröhnt mit voller Wucht durch den Saal.
Groovender Soul
Das erste große Medley des Abends geht gleich über 12 Minuten. Den Anfang macht "If You Want Me To Stay". Der groovende Soul ist wieder besonders gefühlsintensiv, wird dann rhythmisch intensiver mit "Try Me". Der entfesslte Blues-Rock von "Fire On The Bayou" mit seinen Akzenten der Bass-Gitarre steigern die Intensität noch einmal.
Wieder etwas weicher und melodischer ist dann "Love And Happiness". Die deutlichsten Akzente setzt hier der Keyboarder, bevor das Medley mit einem heulenden Gitarrengewitter unter dem Applaus der Zuschauer endet.
Gefühlvoll und gewaltig
Nun allein auf der Bühne spielt Marc Broussard seine Gitarre und zerreißt mit seiner Stimme bei "Come In From The Cold" trotzdem wieder die Luft im Raum. Sehr gefühlvoll und berührend ist die Ballade "Let Me Do It Over".
Nach diesen zwei Songs kommen die übrigen Musiker zurück. Einleitend zu den Klängen der Bass-Gitarre folgt das zweite Medley des Abends. Auf das groovende "The Wanderer" mit den wieder heulenden Gitarrenriffs explodiert die Energie im Saal mit dem James Brown Welthit "Get Up (I Feel Like Being A) Sex Machine". Diese Energie hält auch "Come Around".
Explosives Finale
Mit dem puren Soul in der Stimme singt Marc Broussard "Give You The World", um dann mit "Home" wieder den explosiven Blues-Rock auszupacken. Die rockige Energie der heulenden Gitarren und die kraftvoll, dreckige Bluesstimme von Marc Broussard lassen das Publikum begeistert ausflippen.
Als Zugabe singt Marc Broussard noch einen echten Klassiker. Der Song "Cry To Me" von Solomon Burke ist nicht nur ein echter Ohrwurm, sondern wurde auch schon mehrfach gecovert und als Filmmusik verwendet wie etwa in "Dirty Dancing". Ein würdiger Abschluss eines gefeierten Konzerts.
Setlist:
Fire / Time Is A Thief / Carry My Name / Easy To Love / Hallelujah I Love Her So / Fever / (If You Want Me To Stay / Try Me / Fire On The Bayou / Love And Happiness) / Come In From The Cold / Let Me Do It Over / (The Wanderer / Get Up (I Feel Like Being A) Sex Machine / Come Around / Give You The World / Home // Cry To Me

