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Impressionen vom Hafenfestival in Mannheim (2017) © Felix Huth

Zum ersten Mal in der Geschichte des Hafen 49 in Mannheim veranstaltet der Kapitän ein komplettes Festival. 2 Tage und 3 Nächte durchfeiern hieß es beim diesjährigen Hafenopening. Mit seinem Industriecharakter und der musikalischen Untermalung konnte das Hafenfestival auch die letzte Landratte zum Matrosen machen.

Nach einer langen Winterpause haben der Kapitän und seine Crew es geschafft die Hafenmeute aus ihren Löchern zu locken. Bei unerwartet gutem Wetter tanzen die Hafengäste vor drei Bühnen munter in den Mai.

Wenn man sich dem Gelände nähert, merkt man gleich, dass das Hafenopening diesmal größer aufgezogen ist als die Jahre zuvor. Direkt neben dem Eingang haben die Gäste die Möglichkeit, sich von professionellen Friseuren die Haare stylen, und sich ganz festivaltypisch Blumen in die Haare flechten zu lassen. 

Die Neckarvorlandstraße wird zur Fressgasse

Zum bargeldlosen Bezahlen wurde dieses Jahr das "Dukaten"-System eingeführt. Direkt am Eingang und noch einmal in der Neckarvorlandstraße gibt es Buden, in denen man sein Geld nach dem Kurs 1 Euro = 1 Dukat eintauschen kann. Die Dukaten können genutzt werden, um Essen und Trinken auf dem Streetfoodmarket zu kaufen, der direkt auf der Neckarvorlandstraße aufgebaut ist. 

Neben der Hafenbar und dem Jägermeisterstand locken auch noch ein Fotoautomat sowie jede Menge liebevoll gestaltete Essensläden. Eingerahmt wird das Ganze von einer Dixieklolandschaft an jedem Ende, um die Toilettensituation für Festivalgänger so angenehm wie möglich zu gestalten. Außerdem hat man von der Neckarvorlandstraße aus direkten Zugang zu den beiden großen Bühnen: dem Containerhafen und der Hafenstage.

Statt einer gibt es gleich drei Bühnen

Für das diesjährige Hafenfestival haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen - direkt am Neckarufer wurde aus 20 Industriecontainern eine beeindruckende Kulisse errichtet. Auf dem dortigen Parkplatz ist unter dem Namen "Containerhafen" eine der drei Bühnen entstanden.

Auch das beliebte Sonnendeck wurde erweitert, die Terasse der "Küche" im 5. Stock des Musikparks ist geöffnet, dazu lockt der Localfloor mit Aussicht über Hafen und Jungbusch. Die Hafenstage wartet dieses Jahr nicht mit den altbekannten bunten Fähnchen auf, dafür sind große Sonnensegel zum Schutz gegen die Sonne aufgezogen.

Ausgelassene Stimmung zu elektronischer Musik

Die Stimmung ist wie jedes Jahr auf dem Hafenopening ausgelassen. Während es nachmittags noch etwas ruhiger zugeht, geht abends die Party dann richtig los. Das Sonnendeck und der Ausguck der Küche bieten die perfekte Möglichkeit, um sich zwischen dem Tanzen in der Sonne auszuruhen und ein kühles Getränk zu genießen. Von der etwas entspannteren Localstage in der Küche bis zur altbekannten Hafenstage oder dem großen Containerhafen - das Publikum wirkt ausgelassen und rundum zufrieden. 

Musikalisch rissen die DJs auf den verschiedenen Stages ihr Publikum mit. Während die Zuschaueranzahl auf der Hafenstage bei Santè & Sidney Charles noch angenehm hoch war, merkte man allerdings wie jedes Jahr bei AKA AKA, dass die Massen zur Hafenstage strömten. Obwohl der Zugang nicht mehr von der Neckarvorlandstraße, sondern nur noch von der Hafenseite möglich war, wären AKA AKA im größeren Containerhafen sicherlich besser aufgehoben gewesen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, wenn zur selben Zeit auch noch Sven Väth in eben diesem Containerhafen auflegt.

Bis in die Dunkelheit tanzt die Hafenmeute bei gutem Wetter mit Lichtshows, Rauch und Konfetti durch das Wochenende. Und wem es nach 22:00 Uhr noch nicht genug war, der konnte bei den Afterparties im Zimmer und Loft auch noch bis ins Morgengrauen tanzen.

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