Weeknd (2016)

Weeknd (2016) © Live Nation Germany

Wummernde Bässe, visuelle Reizüberflutung und ein R'n'B-Megastar, der selbst bei großer körperlicher Anstrengung jede Note perfekt trifft: The Weeknd zelebriert in der ausverkauften Lanxess Arena nicht nur sich selbst, sondern auch seine Fans und reißt die Halle dabei förmlich ab.

Anlässlich seines vierten und aktuellen Studioalbums "Starboy" ist der R'n'B-Megastar The Weeknd aktuell auf großer Welttournee. Die Show in der ausverkauften Lanxess Arena in Köln markiert dabei das einzige Deutschlandkonzert.

Kein Wunder also, dass das Event schon wenige Stunden nach VVK-Start restlos ausverkauft ist – zu Recht, denn The Weeknd aka Abel Makkonen Tesfaye beweist an diesem Donnerstag zu Recht, weshalb er derzeit einer der angesagtesten Sänger im Modern-R'n'B ist. 

Stimmungsvolle Einheizer

Bevor der R'n'B-Sänger jedoch die Bühne betritt, wird den 15.000 Fans in der Halle erstmal gewaltig eingeheizt. Allein das Vorprogramm gleicht schon einer gigantischen Party. Während der US-amerikansiche Rapper Lil Uzi Vert dem Publikum mit fetten Beats und Wortgewandheit versucht einzuheizen, hat der zweite Act Bryson Tiller die Menge schon von Anfang an fest in seiner Hand. 

Wirkt die Bühne zuvor schon gigantisch, nimmt das ganze Konstrukt erst zu Beginn der Weeknd-Show ihre wahre Gestalt an. So hängt von der Decke der Lanxess Arena ein Bühnenelement ähnlich einem riesigen Raumschiff, das während des Events dem Innenraum als zusätzliche Leinwand dient. Es bleibt stets in Bewegung und versorgt die Menge mit zahlreichen grellen Lichtern. Die reinste visuelle Reizüberflutung eben. Dazu noch wummernde Bässe und eine energiegeladene Show voller poplastiger R'n'B-Hits des Megastars. 

Eine wahre Hit-Parade

Daneben legt The Weeknd auf dem riesigen Laufsteg, der sich von der Bühne durch den gesamten Innenraum zieht, die reinste Powershow ab. Rauf und runter – und dabei lässt sich der Kanadier die Interaktion mit dem Publikum auch nicht nehmen – Abel Tesfaye ist ein wahrer Entertainer und Star zum Anfassen.

Mit vier Alben hat der Sänger genug Material, um eine große Hit-Parade zu zünden und genau davon macht The Weeknd selbstverständlich Gebrauch. Knappe 30 Songs finden Platz in der Setlist und bieten somit einen perfekten Querschnitt seines künstlerischen Schaffens. Schon zu Beginn der Show liegt die Messlatte mit "Party Monster" und "Reminder" ziemlich hoch.

Frühzeitig das Wochenende eingeläutet

Ist das Publikum erstmal warm getanzt, legt The Weeknd mit Hits wie "Starboy" und "Can't Feel My Face" gleich noch nach, bevor einige Balladen folgen. Während sich der Kanadier auf der Bühne austobt, hält auch die Menge ununterbrochen mit und verwandelt die Arena in einen mächtigen Partytempel. 

Besonders bei der Zugabe kommen die Zuschauer richtig ins Schwitzen. Mit "The Hills", dem bekanntesten Track des Sängers, findet der Abend auch seinen Höhepunkt. Die Arena tobt und feiert. The Weeknd hat es doch tatsächlich geschafft, in Köln das Wochenende schon einen Tag früher einzuleiten. Und wer sich auf der Show noch nicht genug verausgabt hat, konnte auf der offiziellen Aftershowparty an diesem Abend noch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein schwingen.

Setlist

All I Know / Party Monster / Reminder / Six Feet Under / Low Life/Might Not / Often / Acquainted / Ordinary Life / Starboy / Nothing Without You / A Lonely Night / Rockin' / Secrets / Can't Feel My Face / In The Night / Earned It / Wicked Games / High For This / The Morning / Sidewalks / Crew Love (Drake Cover) / Tell Your Friends / Die For You /Antidote / Party 4 You / I Feel It Coming / False Alarm / House Of Ballrooms/Glass Table Girls / The Hills

 

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