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Wishbone Ash (live in Hamburg, 2017) © Falk Simon

Wishbone Ash spielen in der Hamburger Fabrik ein energetisches Set, das keine Wünsche offen lässt. Die britische Rockband präsentiert sich gut gelaunt und pflegt intensiven Kontakt mit dem Publikum.

"It’s January, it’s Hamburg – We are Wishbone Ash" – Mit diesen Worten werden die zahlreichen Zuschauer zum traditionellen Jahresanfangskonzert in der Hansestadt begrüßt. Dann geht es mit "Bonafide", einem Instrumentalstück, gleich harmonisch los, gefolgt von einigen weniger bekannten Titeln.

Diese Programmumstellung ist sehr erfrischend, immerhin hatte die Band in den letzten Jahren fast ein identisches Set der Best-of Titel präsentiert.

Fulminanter Mittelteil

Das Publikum feiert den Mittelteil des Konzertes mit "The King Will Come", "Throw Down The Sword" und "Rock'n'Roll Widow" frenetisch ab. Die Band wirkt sehr entspannt, was vielleicht auch daran liegt, dass es sich um ihr erstes Konzert im Jahr 2017 handelt.

"Take It Back" und "Way Down South" spiegeln die Stimmung der Band wider: sehr groovy, nicht so heavy, stattdessen beschwingt und sogar humorvoll.

Gut aufgelegt

Das zeigt sich immer wieder in den kleinen Tänzchen der beiden Gitaristen Muddy Manninen und Andy Powell oder den unterhaltsamen Einlagen des Bassisten Bob Skeat, dem Spaßvogel der Band. Der Endspurt ist schließlich von Boogie und Blues geprägt, wo Schlagzeuger Joe Crabtree sein Können zeigen darf.

Nach 90 Minuten kommt das Konzert mit "Blowin Free" und einem großen Publikumschor zum Ende. Die ebenso traditionelle Hamburger Zugabe "Phoenix" spielen Wishbone Ash ganze 15 Minuten aus, so dass wirklich alle Besucher höchst zufrieden nach Hause gehen können.

Intensiver Kontakt mit den Fans

Keine fünf Minuten nach dem Konzert ist die komplette Besetzung am Merch-Stand anzutreffen und bleibt für Fotos, Unterschriften und viele kleine Schwätzchen, bis auch der letzte Fan die Fabrik verlässt.

Wishbone Ash bleiben eine Band zum Anfassen und sind immer noch eine sichere Bank für guten britischen Rock der 70er Jahre.

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