ClipAward Mannheim (Logo, 2014)

ClipAward Mannheim (Logo, 2014) © ClipAward Kurzfilmfestival / Tobias Last

Am Wochenende fand in den Katakomben des Schlosses Mannheim der 9. Clipaward statt. Bei dem internationalen Low & No Budget Kurzfilmfestival wurden an drei Tagen Kurzfilme, Musikvideos und mehr geboten.

An insgesamt drei Tagen gab es reichlich Programm beim ClipAward für alle Kurzfilminteressierten in Mannheim. In den Katakomben im Schloss wurden alle möglichen Arten von Kurzfilmen gezeigt, ob dies nun Musikvideos, Kurzdokumentationen oder Trash-Filmchen waren. Für so ziemlich jeden wurde etwas geboten.

Grenzenlos

In kleinem aber feinen Kreise wurden nicht nur Genregrenzen bedingungslos niedergerissen, sondern auch die Grenzen zwischen Filmemachern und Zuschauern, denn viele der Regisseure und Autoren, die hinter den Filmen steckten, waren anwesend und standen nach der Präsentation ihrer Werke Rede und Antwort. 

Interessant war vor allem die kunterbunte Auswahl an Filmen. Zu sehen waren Musikvideos, Kurzfilme aller möglichen Genres, Trash-Filme, Dokumentationen und mehr aus aller Welt. Kreative Grenzen waren den Filmemachern keine gesetzt. Einzige Gemeinsamkeit: Da es sich bei dem Festival um ein Low & No Budget Filmfestival handelt, hatten alle Einsendungen kein bzw. wenig Budget. 

Tiefgründig, abgedreht, unterhaltsam

Bei so vielen Filmen war natürlich allerhand dabei: Von der Ossi-Comedy bis hin zum Thriller mit Kinderschauspielern. Es ging lustig, traurig, verstörend, tiefgründig und vor allem crazy her. Das ist vielleicht nicht gerade etwas für den 08/15-Twilight Fan, aber für den für alles offenen Film-Fanatiker war einiges an interessanten Filmchen dabei.

Neben einigen mehr oder minder verstörenden Filmen waren auch einige Filmperlen dabei, wir haben für euch unten mal zwei der Gewinnervideos zum Anschauen.

“Give a bed to a filmmaker”

Nächstes Jahr geht es natürlich filmisch turbulent und abgedreht weiter, denn das Festival geht dann in die bereits zehnte Runde. Und für all diejenigen unter euch, die vielleicht mal etwas dazu beitragen möchten, kommt hier auch die Gelegenheit. 

Nach dem Motto “Give a bed to a filmmaker” geben die Leiter des Festivals euch die Möglichkeit, den Filmemachern die aus aller Welt angereist kommen, durch das Bereitstellen von Schlafmöglichkeiten zu helfen. Das dürfte für Fans des gepflegten Kurzfilms eine gute Möglichkeit sein, mal etwas hinter die Kulissen zu schauen und ein paar Kontakte zu knüpfen; zur familiären Atmosphäre des Festivals trägt es außerdem einen nicht unerheblichen Teil bei.

Also, falls ihr interessiert seid: Einfach auch clipaward.org Kontakt aufnehmen. Bis dahin weiter frohes Filmschaffen und -gucken.

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