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Gun Barrel (live in Köln, 2013) © Tom Teubner

Gute Partys brauchen nicht immer einen konkreten Anlass. Am vergangenen Freitag gab es einen: Die Kölner Lokalhelden von Gun Barrel feierten die Veröffentlichung ihres neuen Albums "Damage Dancer". Kühles Bier, gute Musik und tolle Stimmung – und ein Gast, der mehrere hundert Kilometer zur Release-Party angereist war.

20 Uhr im Yard-Club in der Kantine in Kölner Norden: Crossplane aus Essen. Sie spielen Rock'n'Roll, der verdammt gut klingt und den nötigen "Dreck" hat. Die Vier lassen sich im positivsten Sinne mit Motörhead vergleichen und haben live einiges drauf.

Musikalisches Vorglühen

Musikalisch wurde also schon ordentlich vorgeglüht, als Gun Barrel um 20:45 Uhr die Bühne entern. Die Spielfreude ist den vier Kölnern deutlich anzumerken.

Auf der Setlist stehen neben neuen Songs wie "Bashing Thru", "Damage Dancer" und dem ohrwurmverdächtigen "Building A Monster" auch Klassiker wie "Bombard Your Soul", "Roll Of The Dice" und "Battle-Tested" – eine gelungene Mischung, zu der Band und Fans gemeinsam feiern.

Anreise aus Polen

Das Gros des Publikums besteht aus eingefleischten Fans und Freunden der Band und einige haben einen langen Weg auf sich genommen.

Aber einer schlägt sie alle, denn er ist extra für die Release-Party aus Polen angereist und satte 900 Kilometer gefahren – eine Strecke, wohlgemerkt. Wer so etwas auf sich nimmt, darf auch mal kurz auf die Bühne und bekommt verdientermaßen Applaus.

Publikumsnaher Rock

Gegen 23 Uhr gehen die Jungs von der Bühne. Nach einer kurzen Verschnaufpause geben Gun Barrel noch Autogramme und trinken noch ein gepflegtes Feierabendbier.

Fazit: Eine geniale Rock'n'Roll Show mit viel Interaktion mit den Zuschauern, die neuen Songs haben den Live-Test bestanden und die Fans gehen zufrieden nach Hause.

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