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Shout Out Louds (live in Mannheim 2013) © Simon Fessler

Der Herbst ist endlich da, was haben wir gewartet. Schließlich beginnen mit ihm auch die Maifeld Derby Herbstkonzerte. Den Auftakt der Reihe machten Shout Out Louds in der Alten Feuerwache in Mannheim.

Am Abend des 1. Oktober fiel der Startschuss zu den Maifeld Derby Herbstkonzerten (Alle Termine der Konzertreihe findet ihr hier). Den Auftakt machten Shout Out Louds und rund 400 Besucher kamen in die Alte Feuerwache nach Mannheim. In gewohnt gemütlicher Atmosphäre wartete das vorwiegend junge Publikum auf den Supportact und den Beginn der Show.

Um 21 Uhr kam der Supportact Empire Escape auf die Bühne. Die Berliner hatten erst im September ihr Debüt-Album Colours veröffentlicht. Aufgenommen wurde die Platte in Schweden und somit passten die Hauptstädter nicht nicht nur wegen ihres Sounds hervorragend zu den Shout Out Louds. In knapp 40 Minuten konnten Empire Escape das Publikum von sich überzeugen und es würdig auf die kommende Show einstimmen.

Sie sind wieder da

Um 10 nach 10 betraten dann die fünf Schweden die Bühne und legten ohne Begrüßung direkt los. Bereits beim zweiten Song, der Up-Tempo Nummer Fall Harder aus dem 2011er Album Work, hatten sie die Menge für sich gewonnen, die mitsang, tanzte und ausgelassen feierte. Nach dem Frontmann Adam Olenius verkündete: "It´s great to be back!", und Parents Livingroom  aus dem Album Our Ill Wills anstimmte, bewegte sich schließlich jeder im Publikum mit. Als wäre das nicht genug, wurde mit Normandie gleich der nächste Hit aus Our Ill Wills nachgelegt.

Zwar ist die Veröffentlichung der aktuellen Platte Optica schon acht Monate her, aber Adam erklärte: "It's still new for us", und präsentiert daraus die Auskopplung 14th of July. Danach war wieder ein Klassiker an der Reihe. Mit Impossible spielten Shout Out Louds einen ihrer erfolgreichsten Hits und das Publikum dankte es ihnen mit Jubel.

Runter von der Bühne, rein in die Menge

Zum Ende des Konzerts legte Olenius seine Gitarre aus der Hand, um sich mit einem bunten Sammelsurium an Perkussioninstrumenten zu bewaffnen. Nachdem die ersten Klänge ertönten, war dem Publikum klar, dass nun Tonight I have to leave it gespielt wird. Die Menge feierte und tobte, als der Sänger von der Bühne stieg, um gemeinsam mit ihr den Hit zu singen.

Faszinierend zu sehen und vor allem zu hören, wie die Shout Out Louds ihre vielschichtigen Klangteppiche live performten: Mit den unterschiedlichsten Perkussioninstrumenten oder auch einem Arkordeon erzeugten die Schweden die wunderbare Stimmung, die man von ihren Alben kennt.

Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören

Und wie sich das so gehört, gaben sie zum Schluss noch einmal richtig Vollgas und spielten als Zugabe Please Please Please aus ihrem ersten Album Howl Howl Gaff Gaff. Naja und da man ja bekanntlich aufhören soll, wenn es am schönsten ist, war das Konzert hiermit leider auch schon vorbei. "Please, Please, Please come back to me!"

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