Ihr Debütalbum "Think Before You Speak" wurde hoch gelobt, im März erscheint nun mit "No Hope, No Future" das zweite Album der britischen Band Good Shoes. Am Freitag spielten sie in Berlin.

Dort konnten die Good Shoes mit zackigem, schnellem und verspieltem Britpop begeistern, der das Publikum zum Tanzen und Sänger Rhys Jones zum Crowdsurfen über die Zuschauer brachte. Sowieso zeigte sich letzterer sehr aktiv, kraftvoll und publikumsnah. So stellte sich der Sänger immer wieder an den Bühnenrand und umarmte oder streichelte die Köpfe vieler euphorischer und enthusiastischer Fans, die ihre Arme nach ihm ausstreckten. Vor allem ein Fan freute sich riesig darüber, was ihn schließlich in der Pause vor der Zugabe sogar dazu brachte, sich das Mikrofon zu schnappen und lautstark die Band auf die Bühne zurückzufordern, die daraufhin auch prompt wieder auf selbige zurückkehrte und den Zuschauern noch drei Zugaben präsentierte.

Darunter fanden sich das eingängige Sophia, das treibende We Are Not The Same und das vor allem als Musikvideo sehenswerte Under Control. Letzteres war hierbei im Übrigen eines von insgesamt acht neuen Songs, die Einzug in die Setliste gefunden hatten. Großartig und tanzbar waren aber auch ältere Stücke wie Morden sowie das schnelle, wirbelnde All In My Head.

Die Vorband an diesem Abend war ebenfalls eine Erwähnung wert. Delta Fiasco hieß diese und hatte die Zuschauer zuvor mit tanzbarer Musik zwischen Elektro- und Dancerock auf den Hauptact eingestimmt. Lediglich mit dem ständig zu ihrer Musik flackernden, weißen Flimmerlicht hatte es die Band hier ein wenig übertrieben.

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