Das Schlagzeugintro von Who do you love ertönt und die Backdoors betreten mit Percussion-Instrumenten die psychedelisch rot benebelte Bühne. Glaubhaft und symphatisch leiten sie das Publikum für diesen Abend zurück in die 60er Jahre und lassen das Feeling der Doors-Konzerte wieder aufleben. Der Sänger sieht Jim Morrison nicht nur ausgesprochen ähnlich (auch wenn er inzwischen doppelt so alt ist wie Jim Morrison an seinem letzten Tag, wie er stolz von der Bühne verkündet), er schafft es auch, mit seiner sanften Stimme nicht nur den weiblichen Teil des Publikums in Gänsehaut-Stimmung zu versetzten. Auch der Rest der Band überzeugt mit mystischem Sound und beständigem Groove.
Die Show ist aufgeteilt in 2 Sets, in denen die großen Hits wie The End und Riders In The Strom natürlich nicht fehlen. Das Konzert wird unter tosendem Beifall beendet und die Zugaberufe werden unter anderem mit Light my Fire beantwortet. Ein wirklich schönes Erlebnis!

