
Das Melt! 2015 von der grandiosen Preshow bis zum enttäuschenden Sonntag
Das Melt! 2015 bietet alles von Sonne und Hitze bis hin zu Hagel und Regen. Dazwischen gibt es musikalische Acts aller Genre zu bewundern, die Shows zwischen grandios und langweilig abliefern. Ein Festivalbericht.
Bericht von Erik Winkes •

Konzertbericht: Santigold live im Berliner Astra Kulturhaus
Vier Jahre nach "Santogold" ist sie mit "Master Of My Make-Believe" nun endlich wieder zurück und auf Tour: Santigold ging im Berliner Astra Kulturhaus auf Tuchfühlung mit ihren Fans. Da störte es auch nicht, dass die kleine Bühne dem groß aufgefahrenen Tamtam der Amerikanerin kaum gerecht wurde. Mit duellierenden Tänzerinnen, tighter Band, weißem Schimmel und spontanem Bühnen-Flashmob verwandelte Santigold die Hauptstadt-Location in ein Tanz-Tollhaus.
Kai Butterweck / Fotos: Sean Thomas, Marcel Benoit •

Das war das Splash! 2009 in Ferropolis
Seit nunmehr 12 Jahren gibt es das Splash!, doch 2009 zum ersten Mal auf dem Gelände der "City of Steel", Ferropolis, wo seit Jahren das Melt!-Festival seine Zelte aufschlägt. Unter anderem kurzfristige Zusagen wurden als Gründe für den Standortwechsel angegeben. Für das wichtigste deutsche HipHop-Festival war ein würdiges, breitgefächertes Line-Up zusammengestellt worden. Internationale Künstler wie Method Man & Redman, Talib Kweli, Q-Tip und The Streets boten neben einem Großteil der deutschen Rap-Prominenz drei Tage lang feinste Livemusik. Doch auch Electro wurde in diesem Jahr ein großer Part zugeschrieben: Neben Bois Noize und dem TTC-DJ-Team sorgten MSTRKRFT für höchste Qualität in diesem Bereich. Und die Graffiti-Veranstaltung "Write for Gold", der Skatepark, eine Breakdancebühne und viele weitere Nebenaktionen machten das Splash! auch in diesem Jahr wieder zu einem Happening, mit Regen und gefühlten 300 Michael Jackson-Tributes!
Bericht von Hannes Mezger •
