
Sonnenschein satt: Das MS Dockville Festival 2012 in Hamburg
Kunst und Musik sind die beiden Anker, die die MS Dockville seit nunmehr fünf Jahren an der Elbinsel in Hamburg Wilhelmsburg auswirft. Mehrere Wochen kann man auf der Brachfläche im erweiterten Hafengebiet zwischen Windrädern und Speicherhäusern Kunstinstallationen bestaunen. Das Finale bildet das Musikfestival mit drei Tagen feinstem Programm aus Indie, Elektro, Singer/Songwritern, HipHop und allem, was das Musikfanherz begehrt. Auch in diesem Jahr tummelten sich wieder rund 20.000 Besucher zwischen den Bühnen und freuten sich über zahlreiche Bands. Und über Sonnenschein.
Bericht von Eva Schimmelpfennig •

Tocotronic und The Notwist live in Wiesbaden
Aus metallischem Hardcore wurde elektronifizierter Indierock, wurde experimentelle Popmusik. Weilheim in Oberbayern wurde ein Synonym dafür, ein Ort, eine Haltung, eine Szene. The Notwist kommen von dort und prägten diese Szene. Mit den Songs des neuen Albums "The Devil, You + Me" im Gepäck gaben sie sich gemeinsam mit Dillon und Tocotronic nach langer Pause ein Stelldichein im Wiesbadener Schlachthof. Alle zeigten viel Engagement, der Gig war weit mehr als nur ein "Warm-Up" zu Southside und Hurricane .
Bericht von Daniel Nagel / Markus Biedermann •

Jolly Goods live in Frankfurt
Das kleine Nest im Odenwald namens Rimbach kann einem dieser Tage ja regelrecht leid tun. Denn zwei seiner Töchter tragen derzeit unter dem Namen Jolly Goods nicht nur brettharten Punkrock, sondern auch ein ziemlich mieses Bild des in Hessen gelegenen Dorfidylls durch die Republik. Am 15. Januar ließ sich selbiges im Frankfurter Silbergold bewundern.
Bericht von Henning Köhler •
