Vor fünf Jahren veröffentlichte Danger Dan sein erstes Klavieralbum "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" und erzielte mit seinen pointierten Songs einen Überraschungserfolg.
Zwischen Einflüssen der politischen Liedermacherbewegung, eigener Punk- und Hiphop-Sozialisation und einem von Giganten wie Randy Newman inspirierten Storytelling folgt nun "Keine Angst": seine eigene Art von romantischem Agitprop-Chanson.
Antifaschismus mit Klavierbegleitung
Der Künstler will kontinuierlich steigende AfD-Umfragewerte, wachsenden Antisemitismus, Neonazi-Gruppen, die sich gezielt verabreden, um CSDs zu attackieren und bröckelnde Solidarität nicht hinnehmen.
Das Album handelt von Leben und Tod, von einer Anleitung zum Widerstand gegen die faschistische Gefahr, um Liebe, Versicherungsvertreter, Kneipenschlägereien, den Sinn des Lebens und von dem, was am Ende bleibt.
Albumaufnahme mit Zigarette in der Hand
Orchester und Chöre gibt es auf dem kommenden Album nicht, dafür ein Streichquartett, Stimme und Klavier. Abgemischt hat das Album Philipp Schwär. Die Aufnahme fand zuhause mit Dans Bruder Panik Panzer statt:
"Die ersten Skizzen habe ich im Sitzen aufgenommen. Dann habe ich es im Studio noch mal stehend eingesungen, mir die Ergebnisse angehört – und anschließend alles im Sitzen mit einer Zigarette in der Hand nochmal neu aufgenommen. Weil es entspannt sein muss und salopp. Alles richtig machen ist auch nur alles falsch machen."
Zwischen dem 23. Oktober und dem 20. Dezember präsentiert Danger Dan sein neues Album bei 13 Konzerten, darunter in München, Köln, Hamburg, Leipzig und Berlin.


