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Jamiroquai (live in Stuttgart, 2018) © Dieter Reimprecht

Im Juli 2021 sollen die 2020 abgesagten Jazzopen Stuttgart auf jeden Fall stattfinden. Um das zu ermöglichen, haben die Veranstalter für die Hauptspielstätten bereits ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet.

Die Veranstalter der Jazzopen Stuttgart lassen sich von der Krise nicht unterkriegen. Ein Großteil der Künstler, die dieses Jahr nicht spielen konnten, haben für die Ausgabe im Sommer 2021 bereits zugesagt. 16 Konzerte finden sicher statt, fünf davon sind sogar schon ausverkauft. 

Volle Kapazität auf dem Schlossplatz

Auf der Hauptbühne am Schlossplatz spielen Größen wie Van Morrison (15. Juli), John Legend & Jessie J (16. Juli), Jamie Cullum & Corinne Bailey Rae (17. Juli) sowie Sting (18. Juli). Im Alten Schloss werden Musiker wie Pink Martini & Bê Ignacio (09. Juli), David Sandborn & Lisa Simone (10. Juli) oder auch Jazz-Legende Herbie Hancock (12. Juli) zu sehen sein.

Dabei sollen möglichst wenige Abstriche gemacht werden. Ein ausgereiftes Konzept soll gewährleisten, dass auf dem Schlossplatz auch im Falle behördlicher Abstandsregelungen mit voller Auslastung gespielt werden kann. Auf den anderen Bühnen gehen die Veranstalter von der halben Kapazität aus.

Dank an Besucher und Sponsoren

Promoter Jürgen Schlensog spricht im Interview auch über die große Freude über die Treue von Besuchern und Sponsoren. 28 000 Kartenbesitzer haben nach dem Ausfall des Festivals im Juli ihre Tickets behalten: "Die Treue zu den jazzopen ist überwältigend. Selbstverständlich ist das aber nicht. Deshalb kann ich nur noch mal Danke sagen". Auch die fortwährende Unterstützung der Sponsoren habe dem privat finanzierten Festival in den schwierigen Zeiten Hoffnung gegeben.

Für Schlensog geht es dabei um mehr als Geld. Er stellt sich auch der Einstufung des Kulturbetriebs als 'nicht systemrelevant' entgegen und hebt die gemeinschafts- und identitätsstiftende Wirkung gerade von Musik hervor: "Wir machen Vielfalt auf emotionale Weise erlebbar", sagt er über die Jazzopen.

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