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Das Gebäude des Honeycamps in Mannheim © Honeycamp

Mannheim ist die Stadt mit der ersten Cocrafting-Community Deutschlands. "Honeycamp" will eine kollaborative, innovative Arbeitswelt für Handwerker, Manufakturen, Entwickler und viele mehr schaffen.

Das Honeycamp, das im Taylor Green Business Park in Mannheim seinen Platz findet, soll einen innovativen und kollaborativen Arbeitsplatz für Crafter, lokale Manufakturen, F+E Teams, Maschinenbauerinnen, kleine Produktionen, Designer, Entwicklungs-Startups, Künstler und viele mehr bieten.

Über 50 Unternehmen und mehr als 300 innovative Köpfe können in vielfältigen Unternehmensformen im Honeycamp einen wertvollen Beitrag für ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Mannheim schaffen – so die Macher.

Das neue Konzept

Honeycamp bietet nicht nur die nötige Infrastruktur in flexibel gestaltbaren, nachhaltigen Arbeitsräumen mit einer geringen Miete von circa 870 Euro für eine ausgestattete Einheit von 120 m² Nutzfläche, sondern auch ein organisches Netzwerk, das kreative Köpfe verbindet. Somit können nach Ansicht der Macher einzigartige Projekte und Kollaborationen realisiert werden:

"Mit dem Prinzip des Cocrafting®s erschaffen wir neue Arbeitswelten und erschließen unglaubliche Möglichkeiten. Arbeiten physisch Kreative bisher oft isoliert in unzeitgemäßen Werkstätten, so kommen sie hier in eine Arbeitswelt mit perfekter Infrastruktur und anderen Kreativen, Entwickler/innen und Manufakturen. Die Zeiten der Einzelkämpfer/innen sind längst vorbei, wir wollen eine neue Arbeitskultur des Austauschs und der Kooperation erschaffen", so Joachim Walter, Co-Founder des Honeycamps.

Das Honeycamp möchte außerdem mit einer angenehmen Atmosphäre punkten. Neben individualisierbaren Workspaces gibt es auch vielfältige Collaboration-Spaces, wodurch ein perfekter Ort für Kreativität und lebendigen Austausch geschaffen werden soll. Das Magazin mit Bar, einer Stage und Chill-Out-Lounges, die Soulkitchen, das Kaminzimmer, ein Yogaraum oder das Pool Deck sollen ebenfalls dazu beitragen.

Nachhaltige Räumlichkeiten

Insgesamt besteht das Honeycamp aus zwei Vollholzgebäuden mit Ateliers und Werkstätten, die auf zwei Etagen je 120 Quadratmeter Arbeits- und Nutzfläche bieten. Eine Besonderheit, die das Honeycamp bietet sind die flexiblen Flächen, die gemeinsam mit den Mietenden wachsen können.

Bei den Gebäuden des Honeycamps wurde außerdem auf Nachhaltigkeit geachtet. Das verbaute Holz bindet mehr als 2.500t Co2, eine 500kWp große Photovoltaik-Anlage macht das Honeycamp außerdem autark in der ökologischen Gewinnung und dem Eigenverbrauch.

Auch 24 Elektroladesäulen und viele Ladepunkte für Fahrräder gewährleisten einen nachhaltigen Energiewechsel. Auf dem Dach befindet sich ein eigens entwickeltes Saatgut, das die Förderung und Ansiedlung von Stadtbienen und Faltern bezweckt. 

Erfolgreicher Start

Durch die aktuell laufende Kampagne #showmethehoney wurde das Honeycamp erstmals in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Aktuell sind bereits 50% der Honeycamp-Flächen reserviert.

Schon jetzt befinden sich vielfältige Branchen im Honeycamp, wie beispielsweise eine Kaffeerösterei und ein Tonstudio. Das Honeycamp verleiht außerdem Stipendien, die Startups unterstützen sollen.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website des Honeycamps.

Interessante Personalie

Neben den beiden Gründern Joachim Walter und Claus Fischer wird ab 1. Oktober auch Frank Zumbruch als Senior Consultant das Honeycamp-Team verstärken. Zumbruch verlässt zu diesem Zweck seinen Posten als Cultural Economy Officer und Leiter der Creative Commission bei Startup Mannheim.

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