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Kings Of Leon (live in Hamburg, 2017) © Falk Simon

Mit "Going Nowhere" veröffentlichen Kings of Leon ihren ersten Song seit 2016. Dabei handelt es sich um eine gefühlvolle, reduzierte Akustik-Ballade, die in der aktuellen Krisensituation sehr treffend wirkt.

Die letzte neue Veröffentlichung von Kings of Leon gab es 2016. Während das öffentliche Leben weitestgehend still steht, melden sich die US-Amerikaner nun zurück - und das in jeder Hinsicht leise. Bei der melancholischen Akustiknummer begleitet sich Sänger Caleb Followill selbst auf der Gitarre.

Obwohl die Entstehungsgeschichte des Songs weiter zurückreicht als die aktuelle Krise, passen Titel und Text von "Going Nowhere" ziemlich gut in die momentanige Situation. "And it's a long hard road / Until I can get to you / And I'll be holding on / Hoping the sun comes shining through" singt Followill hier - Zeilen, mit denen sich zur Zeit viele Menschen äußerst gut identifizieren dürften.

Minimalismus durch und durch

Passend zum minimalistischen Song ist auch das Video so reduziert gehalten wie nur irgend möglich, unterstreicht dabei aber perfekt die Stimmung des Songs: Followill sitzt mit seiner Gitarre auf der Lehne einer Couch, den Blick von der Kamera abgewandt, scheinbar in Richtung Nichts - denn dort, wo er hinblickt, zeigt das Video nur etwas, das wie eine unendliche Nebelwand wirkt.

Ansonsten passiert in dem Video, das in einem zusammenhängenden Take gefilmt wurde, gar nichts - passend zum Stillstand, den viele Menschen zur Zeit erleben dürften. Dazu geben Kings of Leon ihren Fans unter dem Video eine Botschaft mit: "Stay safe. Stay home. We will see you as soon as we can."

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