Lindemann 2019

Lindemann 2019 © Universal Music

Das Musikvideo zu Lindemanns neuer Single "Platz Eins" ist nichts für sanfte Gemüter. Das Video ist sogar so explizit, dass man die unzensierte Version nur auf einer Pornoseite sehen kann.

Die meisten Musiker reagieren zumindest in der Öffentlichkeit bestürzt, wenn ihr Sex-Tape im Internet landet – Lindemann lädt es scheinbar gleich selbst auf einer Pornoseite hoch. Er weiß, wie er Aufmerksamkeit erregen kann; das Musikvideo zu seiner Single "Platz Eins" beweist das allemal. Das Video ist, wie für Lindemann alles andere als untypisch, provokant, bewusst ekelerregend und nicht unbedingt einfache Kost. 

Lindemann und die Frauen

Im Video gibt es zunächst etwas Gewalt und nackte Haut. Zu Beginn sieht man Lindemann in der Rolle einer Hotelputzkraft, wie er eine junge Dame kidnappt. Er bringt sein bewusstloses Opfer in die Waschküche, wo man andere Frauen sehen kann, die in Waschmaschinen eingesperrt wurden. Das ist jedoch der harmloseste Teil des Videos.

Auch noch vergleichsweise harmlos: Später sieht man ihn umgeben von einer Menge maskierter junger Frauen, natürlich knapp bekleidet und nur in Unterwäsche.

Zu explizit für Youtube

Kritisch wird dann insbesondere eine Sexszene mit mehreren jungen Frauen. Ein großer Balken zensiert, was auf Youtube nicht gezeigt werden darf. Doch auch ohne die unzensierte Version, die es nur auf einer Pornseite namens "Visit X" zu sehen gibt, kann man erahnen, was sich unterhalb des großen Zensierbalkens so abspielt.

Bereits das Video zum Rammstein-Song "Pussy" wurde unzensiert nur auf einer Pornoseite veröffentlicht. Laut der Bild wurde jedoch für "Platz Eins" offenbar kein Double für Lindemanns explizite Szenen engagiert. Dies wurde allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Am 14. Februar, wohl um den Valentinstag zu versüßen, soll ein längeres Video mit einer Dauer von ungefähr 10 Minuten erscheinen.

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