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Marteria & Casper (live bei Rock am Ring, 2019) © Peter H. Bauer

Beim Konzert der Rapper Marteria & Casper in Essen kam es bedingt durch ein Unwetter zu einem schweren Zwischenfall. Eine LED-Leinwand stürzte auf die Zuschauer, 28 Besucher wurden verletzt, zwei davon schwer.

Während des Auftritts der beiden deutschen Rap-Größen Marteria und Casper im Seaside Beach am Baldeneysee kam es bei Starkregen und Gewitter zu einem schweren Unglück. Eine der Leinwände stürzte um und traf mehrere Zuschauer. Das Konzert wurde daraufhin abgebrochen.

Abbruch verzögert?

Inwiefern der Konzertveranstalter "Seaside Beach Baldeney" nun mit Konsequenzen zu rechnen hat, wird derzeit von der Kriminalpolizei ermittelt.

Wie DERWESTEN berichtete, habe die Feuerwehr laut Veranstalter um 20:58 Uhr zugestimmt, das Konzert trotz zunehmender Böen fortzuführen. Laut RP Online bestreitet die Essener Feuerwehr die Freigabe des Konzertes hingegen. Der Unglücksort bleibt derzeit gesperrt.

Ob das Konzert zu spät abgebrochen wurde oder bereits vorher hätte abgesagt werden müssen werden die Ermittlungen der Essener Kripo ergeben müssen. Laut Thomas Gerwin vom Deutschen Wetterdienst in Essen war bereits um 19:30 Uhr vor dem aufkommenden Gewitter gewarnt worden.

Betroffenheit

Medienberichten zufolge soll einem der beiden Schwerverletzten bei der Katastrophe ein Ohr abgerissen worden sein. Beide Musiker zeigten sich in den sozialen Netzwerken betroffen von dem Unglück. Ob das Konzert nachgeholt werden soll, ist derzeit noch offen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wie ihr sicher alle aus den Medien erfahren habt oder vor Ort wart, mussten wir das Casper und Marteria Konzert in Essen gestern abbrechen. Es kam auch zu Verletzen. Mehrere Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Wir sind tief betroffen und wünschen allen Verletzten schnelle Genesung, wir denken an euch! Wir danken allen Fans vor Ort für ihr Verständnis für den Abbruch und ihre Hilfsbereitschaft. Wir hoffen, dass ihr alle gut nach Hause gekommen seid. Vielen Dank auch an unsere Crews, die Einsatzkräfte und Behörden vor Ort für ihr professionelles Handeln und ihre Unterstützung. Wir sind mit allen Parteien im engen Austausch und hoffen zunächst, dass alle Verletzten schnell wieder gesund werden. Wir suchen auch nach Möglichkeiten, das Konzert nachzuholen. Aber das Allerwichtigste ist jetzt erstmal die Gesundheit der Betroffenen.

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